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7. Mai 2015 4 07 /05 /Mai /2015 13:31
Reus, Kruse, Traoré - warum Mönchengladbach Fluktuation produktiv nutzt

Vereinstreue ist nicht das, was den Zeitgeist ausmacht. Und sie ist für Berater wie Thomas Strunz eine provisionssenkende Eigenschaft. Für Borussia aber ist sie ein Garant dafür, mit weniger Mitteln mehr Erfolge und Stabilität in Kontinuität zu erreichen. Dass Max Kruse geht, ist schade, aber es ist verkraftbar. Nach dem Verlust von Reus dachte man, dass sich Borussia in einem kurzen Zwischenhoch vom Abstiegskampf erholt habe. Aber weit gefehlt! Andere Spieler sprangen in die Bresche - Patrick Hermann zeigt eine Treue, die in Verbindung mit Charakteren wie Brouwers, Stranzl und Nordveit eine Reife bewirkt, die den Verlust eines Pokerspielers leicht auffängt. Gladbach ist kein Ausbildungs-, aber ein Weiterbildungsclub. Aber mit systemischer Genialität wird die Not zur Tugend gemacht. Klar, dass man in einer Saison mit Champions League-Belastung vielleicht mal wieder an Europa vorbei schlittern kann, sollte dem Borussen-Fan bewusst sein. Dass die Entwicklung dennoch Spaß macht, aber auch. Max alles Gute, immer schön einen Platz hinter dem VfL 1900!!!

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