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30. März 2016 3 30 /03 /März /2016 11:05
Gegen Swansea zeigte Christensen erstmals sein großes Potenzial
Gegen Swansea zeigte Christensen erstmals sein großes Potenzial

Ich erinnere mich noch an das erste Testspiel mit Andreas Christensen, der in der zweiten Halbzeit in Grassau gegen Swansea mit Elvedi zusammen als Einziges der robusten Spielart der Engländer gewachsen war. Der junge Innenverteidiger erwies sich von Anfang an als vorausschauender, begabter und dennoch körperlich starker Spieler, den heute manche schon mit dem jungen Beckenbauer vergleichen. Es ist eine Augenweide, den jungen Mann spielen zu sehen - nicht nur in der Innenverteidigung. Er kann sofort auf die Sechs umstellen und das Spiel in seiner Gesamtheit lesen und leiten. Das ist ein Riesenpfund, das allerdings die Chance, ihn nach der Ausleihe fest zu verpflichten, gegen null setzt. Chelsea wird sich solch ein überragendes Talent nicht abjagen lassen. Die Chelsea-Connection der Borussia hat etwas für sich, aber die Wiederholung der Causa Torgan Hazard ist in diesem Falle unwahrscheinlich. Chelsea "fordert Christensen zurück" ist eine unsinnige Schlagzeile in semi-seriösen Fußball-Blogs, aber Chelsea macht Max ein Angebot, über das sich nachzudenken lohnt. Der Verein will einen bewährten jungen Verteidiger, Nathan Ake, der für den FC Watford gute Leistungen bringt, Gladbach "schenken", wenn die Borussia Christensen ein Jahr vor Ablauf der Leihfrist zurückgibt. Das ist kein schlechtes Angebot. Aber: im Kontext gesehen scheint das Risiko zu hoch. Gladbach verliert mit Stranzl und eventuell Alvaro internationale Abwehrerfahrung, Browers passt nicht in Schuberts Konzept und Hinteregger ist auch noch keine Bank. Soll Borussia die Innenverteidigung von null auf neu aufziehen? Das ist hochriskant. Ich möchte diese Abwägung nicht treffen müssen. Aber Gladbach zeigt sich wieder mal als attraktives Pflaster für junge Talente - keine ganz schlechte Benchmark!!

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