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8. Februar 2017 3 08 /02 /Februar /2017 11:22

Es ist wohltuend, dass Dieter Hecking der Borussia die Ruhe wieder gegeben hat. Und wie ein erfahrener, souveräner Trainer gerade die Führungsspiraler wieder in die Spur bringt, zeigt der gebürtige Westfale in beeindruckender Weise. Kapitän Stindl geht voran, die Dynamik mit Raffael funktioniert wieder; Kramer wird wieder in seiner Stärke der Balleroberung sichtbar und auch Yann Sommer wirkt wieder kommunikativ und souverän. Dazu baut Hecking mit Jantschke auf Routine und mit Vestergaard auf einen Neuzugang, der gegen Freiburg mal schwach aussah, aber insgesamt zum Abwehrchef wachsen kann. 

Hat André Schubert alles falsch gemacht? Nein, ihm fehlten schlicht die Ergebnisse, aber in entscheidenden Momenten die richtige Ansprache, die die Hierarchie in der Mannschaft gestärkt hätte. Es ist nicht, dass Hecking der Wundermann ist, der den Versager Schubert abgelöst hätte. Aber der Routinier Hecking drehte genau an den richtigen Schrauben, an denen der Fußball-Intellektuelle Schubert aus verschiedenen Gründen - mangelnde Kontinuität, zu hohes Risiko, fehlende Ansprache an Führungsspieler - scheiterte. Es ist gut, wenn Dieter Hecking, der unspektakuläre Pädagoge, genau mit dieser soliden Arbeit weiter macht, die bereits vor seinem Amtsantritt von manchem Fan gefürchtet wurde. 

 

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