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10. März 2017 5 10 /03 /März /2017 07:37

Das 1-1 auf Schalke war für Borussia am Ende glücklich, aber es zählt. Und das zählt. Wer Max Eberl nach dem Spiel das Grinsen nur wenig hat unterdrücken sehen, der weiß, dass dem Manager klar war, dass in der Turnhalle kein Traumfußball zu erwarten war. Es ist schwierig, gegen einen Gegner zu spielen, der um die letzte Chance kämpft. Und das an einem Ort, wo die Borussia und der Trainer (Hecking hat mit seinen Vereinen in 11 Spielen nie in Gelsenkirchen gewonnen und nur 2 Remis geholt) selten genug gut aussahen. Es ist also nicht Zeit, zu lamentieren, wie das diverse "Fans" schon wieder tun, sondern das Gute zu sehen. Und da gibt es viele Aspekte:

  • Bei einem Gegentor müssen wir jetzt nicht schon drei schießen, um im Rennen zu bleiben.
  • Auch unter Druck schafft es die Mannschaft, auf Ergebnis zu spielen, wenn auch mit etwas Glück.
  • Yann Sommer hat wieder sein höchstes Niveau erreicht und sollte nur im Elfmeterschießen von Sippel ersetzt werden.
  • Trotz diverser Ausfälle (Kramer, Hazard, Christensen) ging die Stabilität nicht komplett, sondern nur temporär verloren (und wurde schnell wieder gewonnen).
  • Hofmann trifft endlich mal und erweist sich als temporeiche Alternative. Er hat noch viel Potenzial nach oben.
  • Vestergaard wird mehr und mehr zum Chef in der Abwehr, was wichtig ist nach einem Abgang von Christensen. 
  • Dieter Hecking gibt wohltuend nüchterne Leitlinien nach außen vor, schafft es aber, die Mannschaft zu emotionalisieren.

Insgesamt darf man von einem gelungenen Abend in einem spannenden Wettbewerb sprechen. Die Perspektiven bleiben bestehen, auch wenn man das Niveau der anderen Spiele gesehen hat. 

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Published by prediger1
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