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5. März 2017 7 05 /03 /März /2017 10:23

Borussias Super-Serie unter Dieter Hecking gibt eine Menge Anlass zur Euphorie. Die Art und Weise, wie die Tore herausgespielt wurden in der zweiten Halbzeit, war großartig. Gerade das 2-1 erinnerte an Kombinationen zwischen Netzer und Heynckes in den Siebzigern. Glücklicherweise war nicht jeder Schuss ein Treffer und ließ Goretzkas wunderschöner Kopfball das Ergebnis für die Gelsenkirchener noch halbwegs erträglich aussehen. Stellen wir uns vor, wir hätten 6-1 gewonnen. Die Favoritenrolle für das Euroleague-Duell wäre gefährlich einseitig verteilt gewesen. So bleiben einige relativierende Faktoren übrig, die Realist Dieter Hecking und sein Co Dirk Bremser sicher einwerfen werden:

  • In Schalke sah Borussia die letzten Jahre meist schlecht aus (vorletztes Jahr sehr unglücklich).
  • Borussia schoss wenige Tore auf Schalke. Dabei sind Auswärtstore in diesem Wettbewerb so wichtig.
  • Bei aller spielerischer Fähigkeit ist Borussias Abwehr nicht so sattelfest, als dass man sich auf ein Zu-Null-Spiel zuhause verlassen sollte.
  • Für Schalke ist es die ultima ratio. Das ist immer eine gefährliche Situation, wenn ein Gegner mit dem Rücken zur Wand steht. Denn fußballerische Fähigkeiten sind beim Gegner definitiv vorhanden.
  • Der Gegner lebt von seiner Identität als "Eurofighter". Sie werden diesen Wettbewerb mit aller Kraft zur Rehabilitation nutzen wollen.

Es ist somit GAR NICHTS entschieden, auch wenn Borussia sich eine leichte Favoritenrolle erarbeitet hat. Heckings Kniff mit Fabian Johnson im Ligaspiel war ein Geniestreich. Hoffentlich fällt ihm wieder Überraschendes ein. 

 

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