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23. Juli 2017 7 23 /07 /Juli /2017 11:43

Ich habe doch bis auf das Leeds-Spiel und die letzte Trainingseinheit am Samstag einen guten Überblick über das Training der Borussia bekommen und die hervorragenden Zusatzinformationen von Fohlen Hautnah und Torfabrik dazu verfolgt. Das Interview mit Dieter Hecking auf Fohlen Hautnah ist präzise, aufschlussreich, aber auch verräterisch. Denn irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass das System des Kettenspiels dazu tendiert, zum Selbstzweck zu werden. Es ist sicherlich taktisch eine hervorragende Idee, wenn Hecking im Training Dreier- gegen Viererkette spielen lassen will, dass alle Spieler variabel auf beide Systeme umstellen können. Dennoch bleibt es, dass Borussia – und das schon seit der Favre-Ära – dazu tendiert, den intelligenten One-Touch-Fußball zum Selbstzweck werden zu lassen. Als seien Standardtore weniger wert und seien gegen die große Strategie gerichtet. Ich übertreibe vielleicht, aber ich fürchte, dass das Ziel des Sport, das direkte und effektive Erzielen von Toren, dabei etwas in den Hintergrund gerät. Das mental sehr auswändige Spiel durch die Ketten kann letztlich Konzentration im Abschluss und bei Standards kosten. Eine Vermutung, nichts anderes. Aber ich hoffe, dass Hecking für den Abschluss Dinge im Köcher hält. Die Testspielniederlage hat den geschilderten Eindruck noch bestätigt. 

 

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