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10. Juli 2017 1 10 /07 /Juli /2017 14:41

Dijbril Sow verlässt Borussia Richtung Bern; Marvin Schulz geht nach Luzern. Nico Brandenburger verlässt Borussia nach einigen Jahren in Richtung Fortuna Köln, da die U 23 den Aufstieg nicht schaffte und wohl auch nicht schaffen sollte.  Dazu ist letztes Jahr Marlon Ritter nach Düsseldorf gegangen, wo er sich aber auch nicht durchsetzen konnte. Und Janis Blaswich ging nach Dresden, wo er nicht schlecht spielte, aber auch den Profisprung nicht wirklich schaffte? Sieht man diese Bilanz an, so scheint Borussias so prominente Kaderschmiede aus der Jugend nicht mehr so gut zu funktionieren wie vor einigen Jahren, als mit Jantschke, Ter Stegen, Korb etc. eine Menge Talente in die erste Elf aufrücken konnten. Doch wie bereits in einem vorherigen Artikel dargestellt, mussten Notlagen im Kader aufgrund von Verletzungen herhalten, um die Talente ins kalte Wasser zu werfen. Die Frage ist jetzt: Warum haben die oben genannten Spieler so lange im Profibereich trainiert und wurden letztlich meist ablösefrei und sang- und klanglos abgegeben? Wurde hier zu spät hingeschaut? Oder haben sich die Jungs zurück entwickelt? Mir ist das Konzept in den letzten zwei Jahren nicht mehr ganz einsichtig. Warum spielten ein Pisano und ein Feigenspan nicht mal in einer Phase, wo Borussias Offensive total ausgedünnt war? Ist die Kluft zwischen U23 und der Ersten zu groß? Fragen, die hoffentlich zur Zufriedenheit beantwortet werden. Denn nur Millionen schwere Talente zu kaufen kann Borussias Zukunft nicht sein. 

 

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Kommentare

tony 07/14/2017 10:54

Hi, ich denke, das "Problem" ist, dass das Kaderniveau inzwischen deutlich über dem von bspw 2013/2014 liegt. Auch die Ansprüche sind nicht gerade geringer geworden. Logisch, dass da schon hohe Qualität (wie bspw bei Dahoud) vonnöten ist, um in die erste Riege aufzusteigen. Die von Dir angesprochenen Jantschke und Korb, aber auch Herrmann hätten heute vermutlich auch große Schwierigkeiten, als junge Spieler in die erste Elf zu kommen.

Kann man sicher schade finden, um das Niveau dauerhaft anzuheben, sind aber externe Jugendtransfers der beste Weg.