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7. Oktober 2018 7 07 /10 /Oktober /2018 09:17

Als der Kapitän in der 16. Minute zum 2-0 traf, begann der Glaube an ein kleines Wunder in der Allianzarena Gestalt anzunehmen. Heckings Mut, den rekonvaleszierten Lars Stindl von Anfang an zu bringen, passt in seine Linie mutiger Aufstellungsvariationen. Es ist schon fast Routine, dass ein Florian Neuhaus in der Höhle des Löwen souverän auftritt, geführt von Christoph Kramer. Das Duo Hofmann Stindl aber spielte nicht nur beim (vor-)entscheidenden  2-0 eine zentrale Rolle, sondern das gesamte Spiel über. Dennoch war die Balleroberung Hofmanns ein Symbol für das mutige Gegenpressing, das deshalb möglich ist, weil die Stabilität dahinter Vorwärtsattacken gegen einen verunsicherten Gegner möglich machen. Und der fleißige, aber oft falsch eingeschätzte Hofmann spielt mit seiner Laufarbeit eine zentrale Rolle in Heckings Plan. Hofmann ist viel stärker im Zweikampf geworden, in der Vorwärtsbewegung sind seine Pässe von hoher Qualität; der Abschluss kann natürlich optimiert werden, aber wenn Hofmann solche Vorlagen auf die Akteure mit der überragenden Schusstechnik - Plea, Hazard und Stindl - zu geben versteht, ist diese Schwäche nicht von Belang (außer für ein paar Nörgler). Die Mannschaft konnte sich auch auf einen überragenden Ginter und guten Elvedi verlassen. Wendts Defensivschwäche fiel in München überhaupt nicht auf - ein gutes Zeichen. Dennoch ist das Spielglück im Moment auch auf Seiten auch unserer Borussia - die Erwartungen sollten deshalb moderat gehalten werden. Hecking wird schon dafür sorgen, dass das so bleibt.

 

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Kommentare

Volker Danner 10/10/2018 14:31

Hecking hat Hofmann meist auf Außen eingesetzt - nicht seine Position..

nun, als "Achter", scheint er seine Position gefunden zu haben!