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16. Juni 2020 2 16 /06 /Juni /2020 16:35

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Rose-Fußball überzeugt. Dass Max' Mut zur großen Veränderung Wirkung zeitigt. Denn der Fußball, den Borussia spielt, ist aggressiver, schneller und zielgerichteter als unter Dieter Hecking. Es sieht teilweise großartig aus, wie Borussia presst, Bälle erobert und dann eingespielte Tempoangriffe startet. Nur: trotz eines spektakulären Fußballs, der Borussia vorübergehend wie zuletzt öfter zum Titelmitfavoriten bei unrealistischen JournalistInnen machte, kam dann doch wieder eine Art Einbruch in der Rückrunde. Was sind die Ursachen dafür? Klar, der Ausfall der Leistungsträger Zakaria und Plea ist ein zentraler Grund, aber es fing schon mit den beiden an zu stottern. Was ist also los, dass Borussia es nicht schafft, eine gesamte Saison lang konstant durchzuspielen? Eigentlich wäre die Corona-Pause und die nur einmalige Belastung durch das unglückliche Aus in beiden Pokalwettbewerben geradezu der Boden dafür gewesen, jedes Spiel als Endspiel zu sehen und erfolgreich zu bestreiten. Unglücklich war das Remis in Leipzig, das wohl als Schlüsselereignis zu sehen ist in der Pfadabhängigkeit der Rückrunde. Leverkusen war ein ganz herber Schlag gegen die CL-Teilnahme, aber auch die erneute Niederlage in Freiburg zeigt, dass sich noch nicht alle Fundamentaldaten bei Borussia verändert haben. Ich wäre nach diesem Verlauf mit Platz fünf unzufrieden, obwohl Borussia sportlich in der Euroleague noch besser aufgehoben ist. Drei Siege sind nun Pflicht, dann würde es wohl reichen. 

 

 

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