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10. Februar 2009 2 10 /02 /Februar /2009 10:47
Wenn etwas deutlich wird in dieser Saison, dann ist es dieses: Vereine mit menschlicher Unkultur können auch sportlich nicht wirklich ihre Potenziale ausreizen. Dieses Phänomen wird an drei Traditionsvereinen sichtbar, die wohl an ihrem großen historischen Ruhm scheitern, weil er zu völlig unverhältnismäßigen Erwartungen führt:
  • Schalke will immer Meister werden
  • Gladbach will ein Bundesligist mit höheren Ansprüchen werden
  • 1860 meint, aufsteigen zu können
Diese Erwartungen sind unrealistisch und führen zur Wahl von Mitteln, die menschlich unakzeptabel sind. Schalke eliminiert Spieler, versagt sportlich und gerät in eine Tretmühle von Misstrauen und Kritik.
In Gladbach hat eine unerfahrene Führung Fehler gemacht, die dann aber individualisiert wurden und einzelne Spieler wurden in menschlich inadäquater Weise entfernt. Das Misstrauen unter den Spielern führte sie zur Formulierung eines Solidaritätsbriefes. Die Leistungsbereitschaft der Spieler wird so nicht gefördert, ein Kollektiv kann nicht entstehen.
Beim TSV 1860 machten Marco Kurz und Stefan Reuter kontinuierlich vernünftige Arbeit und führten Leute wie die Bender-Brüder und Timo Gebhardt auf höheres Niveau. Die Führung verärgerte langjährige Sponsoren und suchte einen dubiosen Jugo-Financier und mit Stevic einen "Sportdirektor". Gott sei Dank scheiterte der Deal. Merke: Wer falsche Ansprüche formuliert, wird zur Ursünde verführt: Menschen als Ware zu behandeln... Das funktioniert nicht!!!

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Published by prediger1
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