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23. März 2015 1 23 /03 /März /2015 16:38
Tony, the Killer

Gladbachs Sieg über Bayern hat die ganze Republik abzüglich der Bayern-Fans und ein paar Kölner und Schalker sehr gefreut. Und 11 Freunde zeigt in einem schönen Artikel, dass Gladbach der deutsche Konsens-Verein ist. Aber kann ein Konsens-Verein überhaupt erfolgreich sein? Ist nett nicht die kleine Schwester von Arschloch? Ganz so einfach ist das ja nicht. Wenn man so einen Sieg über Bayern zustande bringt, dann muss man Underdoggen wie Eberl, der Machiavellist, dann muss man den besten Spieler mal mit einem Check nehmen, wie Tony, the Killer (der einer der sympathischsten, fairsten und demütigsten Spieler der Liga ist), dann muss man verbissen reinschauen wie Andre Hahn und sich mit der ganzen Birne reinhauen wie Daddy Stranzl. Die Sympathiewerte für die Borussia sind gerechtfertigt, aber sie sind nur eine Seite der Medaille. Denn nur als fairste Truppe erreicht man im Profitum die Ziele nicht. Gladbach scheint eine gute Mischung gefunden zu haben....

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22. März 2015 7 22 /03 /März /2015 22:43
Neuer ermöglicht Borussia dritten Sieg in München

Ein drei Mal patzender Manuel Neuer beschert einer nach dreißig Minuten taktisch überragend auftrumpfenden Borussia einen Big Point in München. Das war schon große Klasse, wie Borussia die Bayern mit zwei Ketten zur Verzweiflung brachte. Ein Spiel zeigt, dass eine starke Defensive weiter die Grundlage für einen Sieg darstellt. Die Verteidigung stand überragend, Lewandowski sah gegen Stranzl und Dominguez kein Land. Kein Gegentor gegen Bayern in zwei Spielen - das lässt auch für einen etwaigen Pokalschlager hoffen. Das Glück beim 1-0 war wichtig, aber danach kam Bayern zu keiner ernsthaften Torchance mehr. Die Borussia hätte noch mehr Tore machen können. Stark, wie Hahn fightete - 11 Kilometer Laufleistung in 70 Minuten - auch Johnson überzeugte und ging in die Spitze. Das 1-0 kam auch dadurch zustande, dass Johnson die Verteidigung an den Fünfter zog und Raffael freie Schussbahn hatte. Diese Mannschaft hat Perspektive. Einige Spieler sollten sich überlegen, ob sie wirklich wechseln wollen...

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16. März 2015 1 16 /03 /März /2015 16:16
Borussias Niveau steigt  mit den Gegnern - deshalb keine "Brocken-Angst"

Gladbachs starke Leistung gegen Hannover wird von einigen Kommentatoren relativiert, weil diese Mannschaft ja nicht richtig gegen gehalten habe. Das ist richtig, aber jetzt die Chancen auf die CL gegen die Brocken hochzurechnen, die auf Borussia zukommen, wird den Perspektiven nicht gerecht. Denn die Jungs steigern sich stetig mit den Gegnern. Wahrscheinlich werden wir nur knapp an einem Punktgewinn in München vorbeischrammen. Aber diese Mannschaft spielt gegen spielstarke Mannschaften oftmals überragend. Und man merkt, wie heiß die Mannschaft ist. Martin Stranzl strahlt diese Siegermentalität aus. Wie ärgerte er sich, als ihm Alvaro das sichere 3-0 gegen 96 wegnahm. Es macht wirklich Freude, das zu sehen. Und so glaube ich, dass man auch Wolfsburg mit Dreifachbelastung und Leverkusen zuhause schlagen kann. Deshalb: keine Angst vor den Großen, Borussia gehört mittlerweile dazu...

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15. März 2015 7 15 /03 /März /2015 19:29
Lieber eine richtige 7 als eine falsche 9

Borussia spielte hochkonzentriert und souverän gegen Hannover 96, einen Lieblingsgegner. Der Sieg war notwendig für die CL-Träume, auch der 5-Punkte-Vorsprung auf Schalke sollte bei dem Hammerprogramm nicht täuschen. Die Art und Weise, wie die Borussia auftrat, lässt aber die Hoffnung zu, dass kein Einbruch mehr zu erwarten ist. Granit Xhaka war der Taktgeber einer Mannschaft, die die zweiten Bälle eroberte und dem Gegner kaum Raum gab. Zwar übertrieb die Mannschaft die Kombinationen vor dem Strafraum, aber es sprangen letztlich die entscheidenden Tore aus diesen Verlagerungen und scharfen Passeingaben heraus. Dabei mutierte die 7 zur 9, die 10 zur 7 und die 11 zur 10. Hermann der Killer, Hazard und Kruse die Vorbereiter, Raffael der Spielmacher vorn und Xhaka der Aufbaumanager. Es war intelligenter Fußball, der zeigt, was eine Woche frei und Zeit zum Training ausmacht. Die Zwei- statt Dreifachbelastung erweist sich wohl als Segen. Danke, Borussia, für diesen hochwertigen Fußball!

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9. März 2015 1 09 /03 /März /2015 15:46

Die Diskussion um die Rückholung Dantes ist laut Seitenwahl eine Nebelkerze. Ja, es lenkt ab und ist eine sentimentale Verirrung. Denn die alten Zeiten mit Dante, Reus und Neustädter sind vorbei. Gladbach ist weiter, nicht mehr die Kontermannschaft, die alle überraschte, sondern die strategisch zwischen verschiedenen Systemen von Dominanz über Pressing bis zum Konterspiel im Spiel zu variieren in der Lage ist. Dantes beste Zeiten sind vorbei, die Zweikampfschwäche ist notorisch - fast jedes Bayern-Gegentor ist gefühlt mit Dante zu verbinden. Gladbachs Stärke ist die Swiss-Connection plus Stranzl. Hier gilt es, Stranzl durch einen weiteren Schweizer zu ersetzen, beispielsweise durch Schär. Die Achse Favre, Sommer, Xhaka ist verlängerbar. Jedenfalls ist das Schlagwort Spielintelligenz. Wer hätte gedacht, wie überragend sich Xhaka entwickeln würde und wie friktionslos Sommer Ter Stegen mehr als ersetzte, trotz des Fehlers in Mainz? Nein, mehr Matterhorn und weniger Samba, bitte!!!

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7. März 2015 6 07 /03 /März /2015 21:57

 

Ohne Zweifel sollte eine in Europa engagierte Mannschaft, gespickt mit erfahrenen Spielern und Nationalspielern, gegen eine zweikampf- und konterstarke Mannschaft mit einem hoch motivierten Coach bei einer 2-0-Führung sicher gewinnen. Das Schöne an der Bundesliga ist, dass das Niveau so hoch ist, dass auch Mannschaften des oberen Tabellendrittels nichts zu verwalten haben. Gladbach spielte routiniert und konnte die befürchtete Anfangsoffensive der Mainzer im Keim ersticken. Dazu kam die Führung durch Raffael, der endlich wieder traf. Aber in der zweiten Halbzeit ließ sich die Borussia unnötigerweise hinten reindrängen. Dass das 2-0 nicht die Sicherheit brachte, zeigt, dass Gladbach noch Cleverness fehlt. Der haltbare Freistoß war wohl die Folge eines Spekulierens Sommers. Die fast perfekte Antwort Kruses landete am Pfosten. Der nun zugelassene Druck wurde nun aber so stark, weil das Mittelfeld nicht mehr gegen den Ball arbeiten konnte - nach vier Spielen in wenigen Tagen kein Wunder. Für die Borussia gibt es jetzt kein Jammern, sondern endlich wieder ein paar Trainingseinheiten, in denen Mann ein Spiel vorbereiten kann. Und man sollte darauf erpicht sein, sich die Punkte zurückzuholen, indem man z. B. die negative Heimserie gegen Leverkusen endlich einmal durchbricht...

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4. März 2015 3 04 /03 /März /2015 22:43

Gladbach hat die Woche gut überstanden. Es ist für nachhaltigen Erfolg richtig gewesen, im 16tel-Finale der Europa-League die Segel zu streichen. Denn es wären noch 6!!! Spiele ins Finale gewesen, dazu zwei im Pokal. Da ist es doch besser, die Bundesliga konsequent zielführend Richtung CL zu spielen und im Pokal weiter zu kommen. Das ist finanziell sogar lukrativer als die Euro-League. Gladbach kontrollierte das Spiel auf üblem Rasen - es war professionell und ressourcenorientiert gespielt. Mehr wollte, konnte und durfte man nicht machen. Es ist sogar so, dass "stille Reserven" noch bei Hahn, Kruse und Traore bis zum Ende der Saison zu heben sind. Ein Einbruch ist nicht zu erwarten - ein schönes Heimlos oder in Bielefeld wäre die nächste gute Nachricht. Auf jeden Fall hat Gladbach uns letzten Donnerstag verzaubert - diesmal zählte rein die Utilitaristik. Weiter so, Borussia...

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1. März 2015 7 01 /03 /März /2015 16:34
Johnson, Traore und Xhaka lassen willensstarke Fohlen Müdigkeit vergessen

Die Borussia hat wenige Stunden nach dem tragischen Aus gegen Sevilla den Charaktertest gegen den SC Paderborn mit Glanz und Gloria bestanden. Die Rotation hat sich glänzend bewährt; Nordveit, Johnson und Traore waren belebende Elemente für das Spiel, dessen Ausgang nie gefährdet war. Der Traum vom noch größeren Europa machte den eigentlich müden Fohlen Beine. Bis auf die ersten zehn Minuten brannte nichts an. Schön, dass Johnson getroffen hat. Die Mannschaft wurde nicht nervös, obwohl sie bis kurz vor Schluss nicht den Todesstoß für den SCP setzen konnte. Nach dem Erlebnis von Donnerstag war das bemerkenswert souverän und stabil. Es lässt die Hoffnung zu, dass man auch in drei Tagen schon wieder routiniert die Offenbach-Aufgabe zu lösen vermag. Und der Spaß ist die beste Währung, um umworbene Spieler in den eigenen Reihen zu halten...

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1. März 2015 7 01 /03 /März /2015 11:53
Wolfram Wuttke ist gestorben

Eine traurige Nachricht kommt aus Lünen. Wolfram Wuttke ist tot und mit 53 Jahren viel zu früh gestorben. Für mich war er der großartigste Außenristspieler nach Matthias Herget. Das Jahr mit Mill und Pinkall war für mich unvergessen. Im Jahr 1981/82 bildete er den superschnellen Sturm, der zusammen 35 Tore erzielte. Mit Kleff, Hannes, Matthäus und Bruns war das eine tolle Truppe unter Jupp Heynckes. Ich erinnere mich gern an mein erstes Spiel im Westfalenstadion, wo Wuttke und zwei Mal Mill die 3-0 Führung herstellten, bis Dortmund dann mit Burgsmüller und Abramczik noch einmal herankam.

Es war Tempo im Spiel, das war eine Truppe, die in manchem an die heutigen Fohlen erinnert. R. I. P. Wolfram, und danke für alles, du bleibst unvergessen.

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25. Februar 2015 3 25 /02 /Februar /2015 21:44

Eine Niederlage, die Gladbachs Chancen auf die CL-Teilnahme erhöht, die eine brillante Mannschaft zeigte und die hochgradig auf den Schiedsrichter zurückzuführen ist - Der Abend war ein Abend für die Fans. Denn trotz der Niederlage, trotz fehlender Cleverness stand hier eine intakte, spielfähige, offensivstarke Mannschaft mit einem Super-Torwart auf dem Platz. Es war die Art Niederlage, die einen stolz macht, Borussia-Fan zu sein. Die einem Perspektiven aufzeigt, denn die Leistungen von Xhaka, Hazard und Co. waren kreativ auf sehr hohem internationalen Niveau. Borussia war gegen den Titelverteidiger Sevilla in zwei Spielen klar die bessere Mannschaft - die Jahre des Abgezocktseins fehlen noch Einzelnen... aber das kommt noch. Jetzt irgendwie Paderborn überstehen...

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