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12. Juni 2017 1 12 /06 /Juni /2017 12:31

Die Sommerpausenpolitik des Max Eberl sieht vielversprechend aus. Sie entspricht der Philosoph des anerkannten Managers und weist auf die Nachhaltigkeit in seinem Denken hin. Denn zwischen dem Bau von Pfeilern der Stabilität und dem Setzen auf Perspektivspieler besteht kein Widerspruch, sondern es besteht eine klare Komplementarität. Dass Stindl und Johnson ebenso langfristig mitarbeiten wie Yann Sommer ist ein Signal an die Konkurrenz, aber auch an Talente, dass an der Weisweiler-Allee ein klares Konzept durchgezogen wird. Da lässt sich der Verein von den oszillierenden emotionalen Störfeuern des Umfeldes nicht beeindrucken. Mit Grifo, der als Schnäppchen gelten kann, wenn man ihn mit dem Philipp-Transfer aus Freiburg zum BVB vergleicht, mit Denis Zakaria, dem Schweizer Nationalspieler von Young Boys Bern als Dahoud-Ersatz fürs ähnliche Geld wie beim Abgang und mit dem französischen U18-Nationalspieler Mickaël Cuisance vom Ligue-1-Klub AS Nancy-Lorraine  fürs Mittelfeld setzt Borussia bis auf Weiteres auf schnelles Umschaltspiel. Die Stärkung der Schweizer Connection um Yann Sommer, Nico Elvedi, Josip Drmic und Djibril Sow kann dabei nur von Nutzen sein. Jetzt wäre noch ein Stoßstürmer als Desiderat zu sehen. Insgesamt aber ermutigt mich die Kontinuität im Denken und Handeln der Vereinsverantwortlichen.

Der Feiertag des Mai 2016 soll sich bald wiederholen

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23. Mai 2017 2 23 /05 /Mai /2017 17:52

Nein, schlecht ist eine Saison nicht. Aber sie war auch nicht durch ein Happy End gekrönt wie die letzte, als das 2-1 im Park die Stimmung zum Kochen brachte. Das 2-2 gegen Darmstadt - der Ausgleich Slapstick wie die ganze Saison - ließ die Enttäuschung vieler vergebener Chancen in Europa, im nationalen Pokal und der Liga bei den Fans explodieren. Doch darf nicht vergessen werden, dass wohl Jeder ein stabiles Ende der Saison nach dem Ende des 16. Spieltages und dem 0-2 gegen Wolfsburg unterschrieben hätte. Doch die enttäuschenden Pokalniederlagen - das Aus gegen Schalke war noch "höhere Gewalt", aber das Spiel gegen Frankfurt einfach nur miserabel - sowie die leichtfertig vergebene Chance, wenigstens noch Platz sieben zu erreichen, brachten die Stimmung auf den Nullpunkt. Der Verein muss sich emotional wieder finden - Fans und Mannschaft in der Vorbereitung wieder zusammenwachsen. Denn trotz der Schwankungen und der Erkenntnis, dass mit Drmic und Hahn Verletzte wie Raffael und Hazard nicht ersetzt werden können, gab es doch einige positive Entwicklungen, die die Mannschaft mitnehmen kann. Das Sensationsspiel in Florenz geht in die Geschichtsbücher ein; die Tatsache, dass Borussia ein Pflichtspiel im Nou Camp bestreiten durfte, ebenfalls. Ich zähle aber Weiteres auf:

* Vestergaard ist zu einer echten Säule gewachsen und wird die Abwehr auch ohne Christensen jetzt führen können

* Elvedi ist  zu einem Routinier herangewachsen, der die Lücke Christensen ausfüllen kann

* Torgan Hazard nimmt an Torgefährlichkeit zu, wenn er hoffentlich verletzungsfrei bleibt

* Jonas Hoffmann beginnt, sein enormes technisches Potenzial zu entwickeln. Etwas mehr Ruhe und Übersicht, und er kann noch sehr wertvoll werden

* Yann Sommer spielt wieder auf konstant hohem Niveau

* Benes verspricht, die Lücke Mo Dahouds auf Dauer füllen zu können. So, wie Mo zuletzt spielte, ist das gar kein Problem, aber Benes kann sehr viel.

Strukturell drückt der Schuh vor allem im Sturm, auch ein Innenverteidiger wäre wünschenswert. Aber es ist eine Mannschaft, die von den Erfahrungen der Konjunkturschwankungen dieser Saison lernen kann und wird. Mit den richtigen Ergänzungen und ohne Doppelbelastungen sollte das Geld diese Saison für einen neuen Europatrip gespart werden dürfen. 

 

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15. Mai 2017 1 15 /05 /Mai /2017 09:20

Ein Kader will perspektivisch geplant sein

Max Eberls Kaderplanung basiert auf mehreren Pfeilern. Der Talentpfeiler wurde bereits thematisiert; hier zeichnet sich die Politik des Managers durch besonders erfolgreiche Nachhaltigkeit aus. Talente sind am Borussiapark nicht rar gesät. Es hat sich dennoch im Laufe der Saison gezeigt, dass der Kader ein Defizit an "reifer Breite" aufweist. Besonders im Sturm war diese Schwäche augenfällig, da Hahn und Drmic - Verletzungen hin und her - nie Bundesliganiveau erreichten. Der Ausfall von Raffael und Hazard kostete letztlich eine durchaus mögliche Europa-Qualifikation. Um so wichtiger ist es, dass Verträge mit bewährten Kräften verlängert wurden bzw. werden. Ibrahima Traoré hat sein Potenzial noch nicht voll entwickelt, ist aber eine Bereicherung über den Flügel und gewinnt an Torgefährlichkeit dazu. Noch höher einzuschätzen ist die Vertragsverlängerung mit dem gerade in England hoch begehrten Fabian Johnson. Der erfahrene und abschlussstarke Deutsch-Amerikaner fehlte der Borussia auch zu lange; er verlängert trotz der sehr wahrscheinlichen Euro-Abstinenz. Ein Zeichen dafür, dass er dennoch an die Zukunft der Mannschaft glaubt. Wenn jetzt mit Christensen ein komplexes Modell einer Neu-Ausleihe entwickelt werden kann, dann sehe ich der neuen Saison mit viel Zuversicht entgegen. Der wilde Ritt dieser Saison muss nicht als Niederlage gewertet werden, sondern kann als notwendige Konsolidierungsphase gerechtfertigt werden. 

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Published by prediger1
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8. Mai 2017 1 08 /05 /Mai /2017 08:47

Es ist schaurig, wenn viele Fans wieder von den "seelenlosen Profis" nach dem Spiel gegen den FC A sprechen, in einem Spiel gegen eine um die Existenz kämpfende Mannschaft, in der Mann sogar bis zur letzten Sekunde an den Ausgleich glaubte. Nein, die Leistung war nicht gut, aber dass die Profis keine Lust auf Europa haben, ist eine geradezu perfide Unterstellung. Nachdem sie mit der letzten Kapelle geradezu heldenhaft in Mainz gewonnen haben!

Ich erinnere noch einmal an den Fall Enke. Auch höchst vorteilhaft bezahlte Profis sind keine Gladiatoren oder Playstation-Figuren. 32 Ligaspiele plus sechs Pokalspiele plus 12 CL bzw. Euroleague-Spiele sind 50 Spiele. Dass durch die Verletzungen Leute wie Stindl, Sommer, Christensen sehr viel tragen mussten und nicht mehr ganz frisch waren, (bei Sommer gilt das nicht), ist normal. Dass das höchst unglückliche Ausscheiden gegen Schalke und Frankfurt seine Spuren hinterlässt, ist auch klar!

Dass die Qualität gerade in der Spitze nach dem Ausfall von Raffael und Hazard nicht genügend ist, wurde klar. Aber auch hier hilft kein Lamentum, sondern eine zielgerichtete Analyse. Dass mit Benes der Verlust von Dahoud wohl wieder gut aufgefangen werden kann, dass ein Nico Schulz neue Impulse setzen kann, dass  junge Spieler wie Elvedi wachsen, das sind gute Zeichen für eine konstruktive Vorwärtsentwicklung. 

Ich glaube, es ist für die sich verschlechternde Fankultur eine positive Sache, wenn man wieder mit voller Power durch Deutschland fährt, als wenn Einmal-Fans stolz die Raute in Barcelona spazieren führen, die noch nie im Park waren - alles erlebt! Und die Facebook-Nörgelgruppe sollte man besser schließen!

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2. Mai 2017 2 02 /05 /Mai /2017 07:11

Die Saisonvorbereitung der Fußball-Bundesligisten wird immer mehr zu einem Eldorado für Fans.  Hunderte Anhänger machen diese notwendige Übung zu einem Event, das durch Action, Folklore und Gemeinschaft geprägt ist. Immer mehr aber wird es auch zu einem Medienspektakel. Ein Erfahrungsbericht von Christoph Rohde

Was für Bundesliga-Profis harte Arbeit bedeutet, ist für den gemeinen Fan ein Paradies. Die Trainingsvorbereitung der Bundesligisten ist für Fans die einmalige Möglichkeit, sehr nah an ihre Lieblinge heranzukommen. Auch die Tourismusbranche hat dieses Phänomen entdeckt und spezielle Angebote kreiert. An dieser Stelle werden Impressionen aus dem Trainingslager von Borussia Mönchengladbach am Tegernsee gegeben.

Standortfaktoren: Hotel, Platzbedingungen, Ambiente

Für Teammanager Steffen Korell stehen bei der Auswahl von Trainingslocations einige Faktoren im Vordergrund: neben adäquaten Platzbedingungen müssen auch die Qualität des Hotels, die Ruhe im Umfeld und das Ambiente der Gegend Berücksichtigung finden. Immer wichtiger aber wird auch die Funktion des Profivereins als Werbeträger für die Tourismusbranche. Dieser Faktor spielt am Tegernsee als beliebtes deutsches Urlaubsziel allerdings weniger eine Rolle, da die Hotels zu dieser Jahreszeit ohnehin fast komplett ausgebucht sind. Da die Faktoren in ihrer Gesamtheit stimmen, gastierte der niederrheinische Bundesligist bereits zum fünften Male im Tegernseer Tal.

Das Fünf-Sterne-Mannschaftshotel Überfahrt
Das Fünf-Sterne-Mannschaftshotel Überfahrt

Gelungene Synthese aus Professionalität und Provinzialität

Dass die Fans so nah an die bis auf 40 Millionen Euro bewerteten Profis heran kommen dürfen, ist ein Ausdruck des Vertrauens des Vereins gegenüber den Fans und dem Umfeld. In zahlreichen Ländern wäre die Gefahr von Ausschreitungen oder gar Entführungen von Profis zu hoch. Es ist immer wieder erstaunlich, wie diszipliniert die Fans bleiben und nur in vorgegebenen Korridoren um Autogramme und Fotos bitten. Provozierende oder gar gewalttätige Ultragruppen traten hier in den letzten Jahren nicht in Erscheinung. Als ehemaliger unterklassiger Spieler kamen mir viele der Übungen wie das klassische Fünf gegen zwei oder die Dribbelübungen bekannt vor. Das Spieltempo sowie das Verschieben der Kettensysteme der Raumdeckung erfordern jedoch eine unglaubliches Raum- und Zeitbewusstsein, so dass mentale Fitness immer mehr Berücksichtigung im Trainingsablauf findet. Borussia ist im Gegensatz etwa zu Bayern München klein genug, um „provinziell“ zu bleiben, aber professionell genug, um mit strategischer Kreativität auch Monstervereinen die Stirn bieten zu können.

Stürmer Andre Hahn beim Krafttraining
Christoph Kramer beim Krafttraining

Fans lernen „die Neuen“ kennen

Für die eingefleischten Fans, die Borussia zu jedem Spiel begleiten, ist das Trainingslager eine Art Einstimmung in die neue Saison und ein Diskursraum für sportliche Spekulationen und Prognosen; außerdem lernt man die technischen Fertigkeiten der neu erworbenen Spieler aus der Nähe kennen. In diesem Jahr holten die Gladbacher als Ersatz für die ausgeschiedenen Defensiv- und Mittelfeldspieler Martin Stranzl, Roel Browers und Granit Xhaka mit Yannick Vestergaard (Innenverteidigung), Tobias Strobel (defensives Mittelfeld) und dem aus Leverkusen wiedergekehrten Weltmeister Christoph Kramer gleich drei gestandene Profis. Dazu sind einige junge Toptalente verpflichtet worden wie der tschechische Stürmer Lázlo Benes. Aufgrund der Finanzrestriktionen verfolgt Mönchengladbach die Strategie, junge Talente aufzubauen und nach einigen Jahren gewinnbringend zu verkaufen. Manager Max Eberl gelang es in den letzten fünf Jahren, diese Dynamik zu praktizieren, ohne das spielerische Grundgerüst der Mannschaft zu gefährden. Permanente Veränderung wurde aus der Not zur Tugend gemacht.

Die Mannschaft beim Training
Die Mannschaft beim Training

Steigendes Medieninteresse

Die Fans von Borussia Mönchengladbach verfügen mit den Fanzinen Torfabrik und Fohlen-Hautnah  über hervorragende Informationsquellen, die gerade im Trainingslager stündlich neue Informationen über Trainingszeiten, Muskelverletzungen und Transfergerüchte liefern. Deren Qualität übersteigt die der klassischen Massenmedien bei Weitem. Da Mönchengladbach aber als letztjähriger Tabellenvierter um den Einzug in die Champions League spielt, ist das Interesse von Bild, dem ZDF oder dem Bezahlsender SKY weit höher als noch vor zwei Jahren. Aber auch die spektakulären Neuverpflichtungen sorg(t)en für ein zunehmendes Interesse.

Der Autor mit Linksverteidiger Oscar Wendt
Der Autor mit Linksverteidiger Oscar Wendt

Reflexive Fankultur

Fan sein im 21. Jahrhundert hat nur noch wenig mit dem Bratwurst verschlingenden, laut gröhlenden Kurvensteher zu tun, wie er noch zu meiner Zeit auf dem Bökelberg, im Westfalenstadion oder an der Grünwalder Straße Usus war. Heute rechnet der Fan als Manager die Salden der Zu- und Abgänge ebenso mit wie die potenziellen Sponsoreneinnahmen und Fernsehgelder. Der Fan von heute ist „Mit-Manager“. Und so konnte man auch in diesem Trainingslager weit mehr als nur über Fußball erfahren, sondern über alternative Fan-Erfahrungshintergründe, regionale Entwicklungen im Amateursport, aber auch über die Wander- und Freizeitziele in der Tegernseer Region. So bleibt meine wie der meisten Fans Hoffnung, dass die Borussia auch nächstes Jahr wieder in Rottach-Egern ihre Saisonvorbereitung durchführt. Vor allem wollen die „echten Fans“, dass auch dieses noch kostenlose Vergnügen so bleibt wie es nicht und nicht zu einem weiteren Geschäftsmodell im Big Business Fußball ausgebaut wird.

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29. April 2017 6 29 /04 /April /2017 15:16

Mit dem letzten Aufgebot und nach 120 plus-Minuten in den Beinen gelang Borussia ein verdienter, wenn am Ende auch noch kurz gefährdeter Sieg beim absteigsbedrohten FSV Mainz 05. Dies ist um so bemerkenswerter, als dass nach der Pokalniederlage und dem unglücklichen Europaleague-Aus die Moral nicht leicht aufrechtzuerhalten war. Ich gebe zu: meine Lust auf Fußball war am Boden am Dienstag Abend. Und die Mannschaft hatte weit mehr Moral als ich selber. Die Chancen auf Europa sind noch intakt. Man ist wieder vor Schalke, knapp hinter Köln und Freiburg. Bremen scheint zu stabil zu sein. Aber ermutigend war, dass sich durch diese Verletzungsmisere junge Leute bewähren können wie Benes und Nico Schulz auf einmal in die Lage versetzt wird, eine echte Führungsrolle zu übernehmen. Die Mannschaft ist intakt, sie kämpft weiter. In diesem Sinne hatten die Spieler Charakter, wo ich nur Frust geschoben habe. Danke, Borussia!!! Das war einer der charakterlich größten Siege überhaupt!!!

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28. April 2017 5 28 /04 /April /2017 07:02

Strobel verwandelte sicher

 

Fünf sehr gut geschossene Elfmeter reichten nicht zum Weiterkommen gegen Eintracht Frankfurt. Warum nicht? Weil die Frankfurter auch gute Elfmeter schossen? Ja. Und doch ist das nur ein Teil der Wahrheit. Denn im Gegensatz zum Frankfurter Torwart, der lange stehen blieb, war das Verwandeln der Borussen-Elfmeter nur durch außergewöhnliche Entschlossenheit möglich. Dass nach den fünf sicheren Schützen die Kälte nachlassen würden, war klar. Dass Yann Sommer einen Elfmeter hielt, war in Ordnung. Dennoch sprach alles dagegen, dass das Penaltyschießen zu gewinnen war. Denn ich habe noch nie gesehen, wie einfach ein sich zu früh bewegender Torwart dem Schützen die Ecke anbot und sich einfach auf den Boden legte. Dieses Verhalten war schon bei zahlreichen Elfmetern in der Bundesliga zu erkennen, die Sommer nicht halten konnte. Natürlich spielt seine kleinere Größe als der Schnitt eine Rolle, so dass er dazu tendiert, dies durch Schnelligkeit zu kompensieren, um in die Ecke zu gelangen. Doch ist dieses Verhalten bekannt, braucht der Schütze nur zu warten. Da ist im Elferschießen grundfalsch und ein Verhalten, dass bei potenziellen Schützen in der Liga bekannt ist. Wo war Kamps? Wo hat der Torwarttrainer an dieser elementaren Schwäche gearbeitet? Sommer konnte in Basel Elfer, in Gladbach plötzlich nicht mehr. Ich bleibe dabei. Katze Kamps hätte hier eingreifen müssen. Notfalls hätte man sagen müssen, dass ein längerer Torwart ins Tor geht. Elferschießen kann man verlieren, aber hier waren vermeidbare Faktoren im Spiel, die nicht vermieden wurden!!!

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25. April 2017 2 25 /04 /April /2017 21:40

Friedhof der Träume

Die Tragik der Borussia in Pokalhalbfinals - Stichwort Dante und Matthäus - wird durch einen jungen Spieler verlängert, der sehr jung ist und dem man keinen Vorwurf machen kann. Denn er hatte gute Aktionen und man hätte ahnen können, dass er kalt wie Benes verwandeln würde. Nur: im Elferschießen war Sommer allein größenbedingt hochgradig im Nachteil. Die Borussia hat gut geschossen, gegen Viele hätte es gereicht, aber nicht gegen diese Eintracht an diesem Abend. Die Tragik liegt darin, dass man mit Hazard und Raffael sicherlich mit 3-1 spätestens nach Verlängerung gewonnen hätte. Dass der ganz schwache Hrgota das entscheidende Dingen machte, das setzt der Tragik noch die symbolische Krone auf!!!

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23. April 2017 7 23 /04 /April /2017 10:38

Das 2-3 als Ergebnis Borussia gegen Borussia täuscht. Denn die Gladbacher hatten keine realistische Chance gegen die weit stärker besetzte Dortmunder Borussia. Das ist nicht schlimm, sondern nur eine realistische Bestandsaufnahme. Dortmunds Kader ist fast drei Mal teurer; gerade offensiv ist die Mannschaft eine der Top-Adressen in Europa. Einen Reus oder Abameyang kriegen wir nicht in den Begriff. Dembele im Mittelfeld mit Guerreiro, ein offensiver Pulisic - da ist Dortmund fast zwei Klassen besser besetzt. Das Tempospiel, das Gladbach strategisch ähnlich spielt, wird dann von den besseren Spielern mit noch mehr Tempo und Abschlussfähigkeit inszeniert. Kein Grund zur Trauer. Dabei haben die Dortmunder mit quasi zwei Eigentoren noch kräftig mitgeholfen, unsere Raute bis zum Schluss im Spiel zu halten. Die Einwechselung von Korb erwies sich als destabilisierender Faktor, und in einem solchen Spiel geht ohne Raffael nun gar nicht. Auch Hazard fehlte, Hermann kam zu spät ins Spiel. Was sind nun die Folgerungen für das Frankfurtspiel? Frankfurt hat gegen Augsburg überzeugt und arbeitet sich aus der Krise heraus. Ein gefährlicher Gegner, ein zähes Spiel mit der Akzentuierung des zu null ist zu erwarten. Letztlich war das Heimspiel zuletzt ein Spiel fast ohne Torchancen. Borussia ist wohl geraten, gegen die hart spielenden Frankfurter einen frühen Rückstand zu vermeiden. Über die Zeit sollte sich die spielerische Klasse auch ohne Raffael durchsetzen. Das Dortmund-Spiel war kein Maßstab. Es wäre für Borussia sogar besser, wenn man es gegen die Eintracht schafft, wenn Bayern sich gegen den BVB durchsetzt. Denn strukturell kommt uns Bayerns Fußball weit mehr entgegen und die wären in einem Spiel schlagbar, der BVB wohl kaum!!!

Die Zecken sind den Gladbachern ein gut Stück voraus

Die Zecken sind den Gladbachern ein gut Stück voraus

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18. April 2017 2 18 /04 /April /2017 08:02

Die Spvgg Unterhaching wandelt seit der Winterpause auf einem gefährlichen Grat. Der Versuch, sich auf die Relegation vorzubereiten und ein wenig das Tempo herauszunehmen, führte zu einem Abreißen des harmonischen Spiels. Es wurde nicht nur das erste Spiel verloren, sondern eine  Reihe von Spielen nicht mehr gewonnen. Dazu kam das gehäufte Auftreten von Langzeitverletzungen. Alles keine guten Vorzeichen für die Relegation. Das 5-0 gegen Buchbach könnte eine Wende in dieser teilweise selbst induzierten Negativspirale bedeuten. Denn die Relegationsspiele gegen Mannheim oder Elversberg am 28. und 31. Mai werden eine Herausforderung, bei der die Zukunft des Vereins in sportlicher und finanzieller Hinsicht auf dem Spiel steht!

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