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1. April 2017 6 01 /04 /April /2017 18:23

Borussia steht mitten im Abstiegskampf und hat dennoch die Hoffnung auf Europa. In diesem Widerspruch ist die Mannschaft gefangen, die in Frankfurt den Euroleague-Plätzen nicht näher kam, sondern sich eher als Mitbewerber im Kampf gegen die Relegation erwies. Borussia spielte so, als sei man von den Abgängen Mo Dahouds und Christensens sehr geschockt. Das zu null in Frankfurt ist lediglich der Tatsache zu verdanken, dass Yann Sommer endlich einen Elfer hielt und die Defensive bei Standards konzentriert blieb. Dazu brachte Hrgota es nicht fertig, die Borussia noch tiefer in den Schlamassel zu stürzen. Wer vom Pokalsieg träumt, sollte aufwachen und akzeptieren, dass Borussia noch lange kein Spitzenteam ist. Und dass das Heimspiel gegen die Eintracht noch lange nicht den Weg nach Berlin bedeutet. Steigerungspotenzial ist da, muss aber DRINGEND genutzt werden. Ansonsten wird die Saison mit mehr Flecken als einem blauen Auge beendet werden!

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22. Januar 2017 7 22 /01 /Januar /2017 10:56

Ein oder kein Team???

Borussia Mönchengladbach ist keine Fahrstuhlmannschaft geworden. Eben jenes Szenario war im Jahre 2011 entworfen worden, als die Mannschaft unter Michael Frontzeck fast schon abgestiegen war, bevor Lucien Favre das Rettungswunder bewerkstelligte. Aber was waren die Ursachen für die Abstiege, die doch immer kardiologisch unproblematisch verliefen; sprich: Borussia steigt wenn, dann so desolat ab, dass es keine Belastung mehr fürs Herz darstellt, da die depressive Phase lange und gleichgültig machend verläuft. Der Abstieg 1998/99, nachdem im Vorjahr noch eine wundersame Rettung gelungen war, war so desolat, dass man 16 Punkte Rückstand bei einem Torverhältnis von 41-79 aufweisen musste. Trotz eines Tony Polster und Kalla Pflipsen ging nichts mehr - ein jahrelanger Zersetzungsprozess hatte aus der Mannschaft eine Individualistencombo gemacht. Wie sah es im Jahre 2007 aus? Die Mannschaft stieg mit 8 Punkten auf Platz 16 und 11 auf Platz 15 ab. Der Mannschaft um die begabten Delura, Insua und Degen fehlte jede Führungsqualität und sie war mit Tobias Levels auf dem rechten Verteidigerposten ganz schwach besetzt. Wirklicher Widerstand gegen den Abstieg war nicht vorhanden. 

Was ist zu den Abstiegen ähnlich und was anders? Ähnlich ist die Tatsache, dass keine wirkliche Führungskraft a la Effe oder Xhaka vorhanden ist. Selbst gestandene Profis wie Yann Sommer und Lars Stindl sind verunsichert; einigen Akteuren fehlt in der Krise doch die erwartete Klasse wie Kramer oder Hahn. Bedenklich ist, dass es selten ganz schlecht ist, dass aber eine hohe Ineffizienz den Glauben im Spiel verloren gehen lässt. Was sich unterscheidet ist, dass mit Dieter Hecking rechtzeitig ein neuer Mann an Bord ist, der erfahren ist und eine Hierarchie in der Mannschaft aufbauen kann. Mo Dahoud scheint total überfordert damit zu sein, in dieser Situation Führung übernehmen zu können. Es bleibt nur die Hoffnung, dass das Quintett Sommer, Christensen, Strobl, Kramer, Raffael der Situation gewachsen ist und dass Hecking ihnen das Selbstvertrauen einhaucht, damit das Trudeln der Maschine beendet und eine stabile Lage wiederhergestellt werden kann. 

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Published by prediger1 - in Abstiegskampf
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28. Dezember 2016 3 28 /12 /Dezember /2016 12:55

2017 nicht fertig - und Borussia?

Wird 2017 nicht fertig - Schönefeld; Steht Borussia dagegen wieder auf in diesem Jahr???

Was ist von Borussia im kommenden Jahr zu erwarten? Ein fertiges Projekt ist Borussia nicht; der Weg ist das Ziel. Das ist die Philosophie des Max Eberl. Sie hat in ihrer Entwicklungsdynamik eine Delle erhalten, wie eine stetige Konjunkturkurve auch ihre Baisse verkraften muss. Doch sind die Hoffnungen auf diese weitere hoffnungsvolle Entwicklung nun samt und sonders zerstoben? Mitnichten. Max Eberl setzt durch den Kauf junger Talente seinen Weg unbeirrt fort - weit weg von einem Manager, der das Gefühl gibt, den erst besten Weg zum Absprung zu nutzen. Man merkt dem Mann an, dass sein Leben eng mit dem Verein verknüpft ist. Der Trainerwechsel war notwendig nicht, weil das Gesamtkonzept so katastrophal den Bach runtergegangen ist, sondern weil Fußball auf dem Niveau weitgehend psychologisch zu erklären ist. Es ist zu hoffen, dass Borussia stabil die Klasse halt, auch wenn mal nicht Europa herausspringt. Wichtig wird es sein, dass die Spieler über die Pokalwettbewerbe auch noch gute Stimmung im Umfeld herstellen. Wer weiß, ob Hecking ein Handchen für ein kleines oder mittelgroßes Wunder hat! Jedenfalls glaube ich daran, dass Eberl Stindl &  Co. von der Nachhaltigkeit seines Planes überzeugen kann und dass bis auf Dahoud und Christensen kein weiteres Talent Drain stattfindet. 2017 kann ein gutes Jahr werden, das die Grundlage für eine Europateilnahme 2018 keine Unmöglichkeit sein muss!!!

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21. Dezember 2016 3 21 /12 /Dezember /2016 15:13

Schneller als erwartet verabschiedet: Andre Schubert

Das Ende kam erwartungsgemäß nach dem debakulösen Augsburgspiel und letzte Woche war Dieter Hecking schon mehrfach bei Borussia-Präsident Rolf Königs. Mit Dieter Hecking setzt Max Eberl nun auf eine naheliegende, grundsolide Lösung. Der gebürtige Rauxeler Hecking hat schon viel Erfahrung bei ähnlich strukturierten Vereinen gesammelt und mit Alemannia Aachen sogar schon europäisch reüssiert. Überragend war seine Performance beim Club, bei dem er mit dem Ausleihe-Konzept die Mannschaft drei Jahre lang stabil hielt. Mit Wolfsburg gewann er den Pokal und kam ins CL-Viertelfinale; der Abgesang dort ist eher das Verschulden des Klaus Allofs und des unruhigen VW-Umfeldes als dasjenige Heckings. So hat Borussia einen erfahrenen, Autorität ausstrahlenden Trainer, der, sollte er an seine Leistungen in Nürnberg anknüpfen, die Rückkehr auf die internationale Bühne 2018 als möglich erscheinen lässt. Alles Gute, Dieter!!! Dass der manchmal bieder wirkende ehemalige Beamte kein Show-Star ist, sollte egal sein. Er ist Borusse, der schon mit Heynckes, Lienen, Krauss, Criens, Herbst und Dreßen spielte. Das Erdgas-Trikot stand ihm gut. 

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11. Dezember 2016 7 11 /12 /Dezember /2016 10:07

Die Gladbacher Krise wächst sich zu einer handfesten Vereinskrise aus. Dinge, die in der Höhenluft der Champions League unter der Oberfläche schwelten, brechen nun hervor. Der Fall Dominguez kommt zur Unzeit in einer Phase, in der Borussias positive Langfristentwicklung aufs Höchste gefährdet ist. Doch woher kommt die Vereinskrise? Ist sie tatsächlich das Ergebnis einer verkehrten Einkaufspolitik, die vor der Saison noch so hoch gelobt wurde? Ist es die Folge der falschen Besetzung auf dem Trainerposten, auf dem ein pseudo-fußballintellektueller Coach mit nur Zweitligaformat sitzt, der die Mannschaft totexperimentiert hat? Sind es die Medien, die frühzeitig das Konstrukt Eberl-Schubert nach der frühzeitigen Vertragsverlängerung in Frage gestellt haben? Oder ist es die Folge einer in Fankreisen gestreuten zersetzenden Dauernörgelei, die in einer sozial konstruierten Wirklichkeit eines Vereins durchaus Spaltungen zu säen vermag?

Ich denke, jeder dieser Faktoren trifft zu. Für mich aber ist die Krise eher subjektiv induziert und nicht „objektiv“ durch Fehler und Unfähigkeiten entstanden. Was aber ist eine Fanloyalität, die ich leider sehr vermisst habe? Borussias Fans haben den Verein auf einen „normalen Verein“ heruntergestutzt, finde ich. Darüber bin ich trauriger als über die sportliche Entwicklung.

Kriterien für einen loyalen Fan:

  1. Der Fan steht in guten und schlechten Tagen während des Spiels bedingungslos hinter der Mannschaft

  2. Der setzt in verantwortungsvoller Weise persönliche Ressourcen ein, um die Mannschaft daheim, auswärts und auch bei besonderen Veranstaltungen zu unterstützen

  3. Der Fan informiert sich beständig über die Entwicklungen im Verein und bildet sich ein Urteil über die Entwicklungen.

  4. Es ist wichtig, dass der Fan sich in einem Netzwerk von Fans befindet, um seine Überzeugungen zu überprüfen und gegebenenfalls auch zu korrigieren. Das ist bei einem emotionalen Sujet wie dem Sport gar nicht so einfach.

  5. Der Fan akzeptiert erst einmal vom Verein getroffene Entscheidungen und lässt sich nicht von einzelnen Ereignissen zu sofortiger, emotionalisierter Kritik hinreißen.

  6. Um seinen Verein zu repräsentieren, verzichtet er auf Gewaltanwendung und überzogenes Herumasseln.

  7. Ein Fan akzeptiert die Tatsache, dass sportliche Entwicklungen erratischen Charakter tragen können. Lineare Ansprüche an die Verantwortlichen sind nicht realistisch in einem Feld, in dem Resultate stets Nullsummenspiele darstellen.

  8. Der Fan lässt sich nicht von persönlichen Sympathien und Antipathien leiten in einer Weise, dass er sich über Niederlagen des Vereins freut, um einfach recht zu behalten.

  9. Der loyale Fan glaubt an die Entwicklung seiner Mannschaft, ist aber auch bereit, Rückschritte hinzunehmen und weiter zu unterstützen. Er entwickelt keine überzogenen Ansprüche, weil er vor vierzig Jahren schon mal einen Titel miterlebt hat.

  10. Der loyale Fan ist der Motor des Vereins. Er ist die Betriebsenergie, die die Spieler stärkt, egal wie viel sie auch verdienen mögen.

Es ist wichtig zusammenzuhalten, denn Theorien zur Krise gibt es genug. Der Ausweg aus der Krise beginnt im Kopf, und dort sollte sich jeder hinterfragen!!!

 

 

 

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20. April 2016 3 20 /04 /April /2016 14:54
Wider die böse Anti-Schubert-Kampagne

Ich halte von der Anti-Schubert-Kampagne in breiten Fankreisen gar nichts. Sie ist meines Erachtens die Folge von Ignoranz, Undankbarkeit und wenig Sachverstand. Klar tut die Auswärtsschwäche weh, aber ich erinnere mich noch an den Herbst, wo ich sofort Platz 15 als Angebot unterschrieben hätte nach den HSV-, Sevilla- und Köln-Spielen. Es gibt genug Gründe, Schubert nachhaltige Effekte zuzutrauen. Er sollte die Chance bekommen, die Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten.

1. Schubert hat Mut zur Nachhaltigkeit. Er hat Elvedi und Christensen weit vorwärts gebracht. Die Abwehr wird auf Dauer ein Prunkstück. Hinteregger war Eberls Problem. Er hat den Mut zur variablen Dreierkette, der manchmal nach hinten losgeht. Aber er hat eine Idee und verfolgt sie. Die Niederlagen sind bis auf in Wolfsburg und 96 NICHT auf seine falschen Taktiken zurückzuführen.

2. Ich sehe die letzten beiden Spiele eher als eine Folge des absurden Schalke-Spiels. Macht Hahn in Ingolstadt das 1-0... Ich finde, Schubert hat genau den Plan, den wir brauchen. Einige der Auswärtsspiele waren überzeugend, aber eben ergebniskritisch. Ich glaube, mit einem falschen Schachzug hätten wir Hannover 96 werden können. So sind wir noch an Europa dran, das ist eigentlich ein Wunder.

3. Schubert tritt selbstbewusst, aber auch lernfähig auf. Er gehört zu der selbstreflexiven Trainergarde. Taktikfehler gehören dazu. Er hat eine routinierte Achse alter Abwehrrecken ersetzt, hat aus wenig in der Hinrunde extrem viel gemacht und muss jetzt neue Hierarchien finden. Das traue ich ihm auf Dauer unbedingt zu.

Und der Weinzierl-Hype ist Wahnsinn. Kumpel aus der Gegend glauben, dass er ein lokales Wunderkind ist, das schnell an seine Grenzen stößt außerhalb der schwäbischen Gemütlichkeit. Nein, so geht es nicht. Das "wo wir herkommen" ist diese Saison ein Bonmot, das mehr als je zuvor seine Berechtigung hat...

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23. September 2015 3 23 /09 /September /2015 06:39
Er ist einer DER Hoffnungsträger, den Schubert noch einmal motivieren muss
Er ist einer DER Hoffnungsträger, den Schubert noch einmal motivieren muss

Die Schockstarre kann durch die englische Woche nicht lange anhalten. Gladbach muss "vorwärts schauen". Es ist meiner Ansicht wahrscheinlich gewesen, dass Favre in den beiden Spielen gegen den FC A und den VfB die Kurve nicht mehr gekriegt hätte. Seine Kraft und seine Fähigkeit, der Mannschaft den Glauben an sich wiederzugeben, waren leider aufgebraucht. In diesem Sinne hat Schubert zwei Schüsse "frei". Es ist zu hoffen, dass er die einfachen Wege wieder aufzeigt. Die ohnehin geschwächte Abwehr muss mit allen Mitteln kämpfen, um Esswein, Altintop und Co. in den Griff zu kriegen. Was bei Borussia von Vorteil ist, ist die hohe Kontinuität bei den Co-Trainern. Stefes und Geideck sind sehr fähige Leute, die Favres Spielidee aus dem Effeff kennen und diese eventuell mit anderen Impulsen garnieren kann. Und Schubert scheint ein Händchen für die Psyche der Spieler zu haben. Wie steht es im Thesslonicher-Brief im Neuen Testament: Prüft aber alles , das Gute aber behaltet. In diesem Sinne ist diese Krise auch eine Chance zur Neuorientierung. Noch ist es früh genug. In diesem Sinne glaube ich, dass Favre es ernst meinte mit seinem frühen Abgang, und dass man die Stilfrage bei der Einschätzung seiner Person in den Hintergrund stellen sollte!!!

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20. September 2015 7 20 /09 /September /2015 17:48
Traurig, aber in seiner Logik unvermeidlich: Favres Rücktritt

Dankbar werde ich die vier Jahre unter Lucien Favre nicht vergessen. Aber wenn es am Schönsten ist, dann muss es im Leben schnell enden. Es ist unglaublich, Favre war der Kandidat Nummer 18 in Bezug auf wahrscheinliche Trainerentlassungen bei den Wettanbietern. In der Logik des Perfektionisten aber ist es klar: Da gibt es in seiner intellektuellen Fußballpalette kein schnelles Hilfsmittel, auch keine Psychotricks, die kurzfristig aufbauen. Wenn Favre kein Land mehr sieht, Angst hat, sich in der Champions League Blamagen auszusetzen und die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten kann - Gladbach wird immer Leistungsträger verkaufen, dann ist das eine völlig menschliche, wenn auch wohl emotionale Entscheidung. Aber ich sehe es auch so: die Spieler sind für Favres System nicht geeignet. Wir müssen völlig anders spielen, ohne den Ballbesitzfußball in der eigenen Hälfte, wenn wir nicht absteigen wollen. Der intelligente, sensible, professionelle Coach weiß, was er tut. Und seine Hochrechnung sagt: Die Spielidee muss mit dem Kader auf Überlebensmodus gepolt werden, sonst geht nichts mehr. Favres Perfektionismus erlaubt solche eine "Gras fressen"-Philosophie nicht mehr. Vielleicht holt Hans Meyer das Team aus dem Gröbsten erst einmal raus...

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20. September 2015 7 20 /09 /September /2015 09:53
Auf dem Platz sehr einsam: Josip Drmic
Auf dem Platz sehr einsam: Josip Drmic

Es ist nicht nur für die Doppelpassler unfassbar, was in wenigen Wochen bei Borussia passiert ist. Von der besten Rückrundenmannschaft zur MIT ABSTAND am Schlechtesten spielenden Mannschaft der neuen Saison. Im Trainingslager in Rottach war unter den Fans eine gewisse Überheblichkeit zu spüren - wir sind jetzt auch in der Champagner-Liga. Mir gefiel nicht, dass der Fokus von der doch viel wichtigeren Liga abgelenkt wurde.

Ganz gefährlich ist die maximale Wahrnehmungsbreite, in denen sich die Spieler befinden müssen. Vor acht Wochen noch breit gefeiert, von Sieg zu Sieg - heute wird der Gewinn von gestern (CL-Teilnahme) zur maximalen Last von heute. Samstags in der Liga, in der Woche die Hymne der Großen hören - die Eindrücke und Anforderungen an die Spieler bei gleichzeitigem Umbau des Systems sind enorm hoch. Auch für die neuen Spieler ist ein solch oszillierendes Umfeld schwer zu verarbeiten. Der jahrelang brillierende Stindl, der immerhin schon drei Tore machte, steht neben sich, Drmic darf einfach nicht mitspielen, auch wenn er auf dem Platz ist. Die Krise wird aber von Tony Jantschke, Mr. Ex-Zuverlässig, symbolhaft verkörpert. Für mich war Jantschke bei der Flanke, die zum Tor von Modeste führte, wieder unglaublich schwach, das war ja in Dortmund schon so. Es ist, als ob ein großer Traum mit atomarer Energie zerbrochen wurde, und da ist es ganz schwer, mit Abstiegskampf und Champions League-Flair wieder in die Spur zu kommen. Aufgeben aber ist keine Option!

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19. September 2015 6 19 /09 /September /2015 16:35
Der Anti-Lauf geht leider weiter...
Der Anti-Lauf geht leider weiter...

Die Leistung war nicht katastrophal, aber Mannschaften, die gegen den Abgrund spielen in der Regel auch nicht katastrophal. Sie können nur nicht gewinnen, prallen gegen eine unsichtbare Mauer. Die Lähmung war den Borussen gegen einen unglaublich schwachen Gegner anzusehen. Denn wenn ich diese Kölner nicht schlagen kann, wen dann? Gegen in Bilbao saustarke Augsburger, die Punkte brauchen, ist ein Erfolg nicht zu erwarten. Denn der Ausfall der halben Erfolgsmannschaft (Stranzl, Dominguez, Hermann, Johnson plus Abgänge von Kramer und Kruse) konnten von einer Mannschaft ohne Führungspersonal nicht aufgefangen werden. Xhaka war nicht schlecht, aber auch er erlaubte sich viele Ballverluste und schaffte die richtige Abstimmung nicht. Erschreckend, welches Timing Traoré und Hazard zeigten. Da kann ein Drmic auch Golf spielen gehen. Wie viele schlecht eins-zu-eins-Situationen, ungenaue Pässe? Es ist ein Horrordrehbuch, das einen Film ohne Ende beschert hat. Der Erfolg muss erzwungen werden - wo sind die Leader??? Man darf nicht vergessen: Kruse war an 45 von 70 Toren beteiligt. Seine Dynamik und Übersicht fehlen komplett.

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