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17. August 2017 4 17 /08 /August /2017 16:43

 

Nach dem mühseligen Auftakt in Essen habe ich gehofft, dass Borussia in der Stürmerfrage noch tätig wird. Und heute kam die überraschende, aber durchaus kreative und relativ risikolose Antwort auf das Desiderat vieler Fans: Raul Bobadilla kehrt an die Weisweiler-Allee zurück. Zwar kenne ich die genauen Modalitäten noch nicht, aber in Augsburg drohte dem bulligen Stürmer ein Jahr im Überlebenskampf. Deshalb war das Angebot von Max Eberl sicherlich reizvoll, auch wenn dem Argentinier klar sein muss, dass der keine Stammspielerperspektive hat. Aber es wird viele Spielsituationen geben, in denen der technisch starke und abschlusssichere Stürmer gebraucht werden wird. Es ist schon gut, dass er nächste Woche in Schwaben nicht mehr gegen uns spielen wird. Kurz und knapp kommentiere ich:

Bobadilla - find ich gut!

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29. Februar 2016 1 29 /02 /Februar /2016 12:26
Ein Witz, dass wir dort nie gewinnen
Ein Witz, dass wir dort nie gewinnen

Es ist müßig, über die Leistungen von Individualisten bei Gladbachs Defensivproblemen zu schwadronieren. Auffällig war, dass die Kommunikation nicht richtig stimmt. Mit Martin Stranzl fehlt der Kommunikator, mit Alvaro der Organisator. Es ist auffällig, dass die Zahl der Missverständnisse im Gladbacher Spiel sehr hoch ist. Die Bewegungen des eigenen Spielers in der Vorwärtsbewegung werden oft missdeutet, woraus gefährliche Ballverluste resultieren. Die Hierarchie stimmt nicht mehr; Granit Xhaka hatte diese Rolle am Ende der Rückrunde übernommen, aber er findet nicht mehr hinein. Es ist ein Problem des Zeichen gebens, des Verstehens, der Interpretation der Pläne des eigenen Mannes. Die vielen Flanken aus dem Halbfeld sind Resultat dessen, dass die Sechser die Räume nicht dicht machen und die offensiven Midfielder nicht die richtigen Räume besetzen. Das Problem ist nicht, dass Elvedi die Erfahrung fehlt oder diese Art individueller Defizite. Diese sind als sekundäres Phänomen zu betrachten. Die Stellungsfehler wie die von Nordveit, der mit Sommer nicht einig war, sind deshalb auf dieses Phänomen zurückzuführen. Ein eingespieltes System ist deshalb Pflicht.

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Published by prediger1 - in Augsburg
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23. September 2015 3 23 /09 /September /2015 06:39
Er ist einer DER Hoffnungsträger, den Schubert noch einmal motivieren muss
Er ist einer DER Hoffnungsträger, den Schubert noch einmal motivieren muss

Die Schockstarre kann durch die englische Woche nicht lange anhalten. Gladbach muss "vorwärts schauen". Es ist meiner Ansicht wahrscheinlich gewesen, dass Favre in den beiden Spielen gegen den FC A und den VfB die Kurve nicht mehr gekriegt hätte. Seine Kraft und seine Fähigkeit, der Mannschaft den Glauben an sich wiederzugeben, waren leider aufgebraucht. In diesem Sinne hat Schubert zwei Schüsse "frei". Es ist zu hoffen, dass er die einfachen Wege wieder aufzeigt. Die ohnehin geschwächte Abwehr muss mit allen Mitteln kämpfen, um Esswein, Altintop und Co. in den Griff zu kriegen. Was bei Borussia von Vorteil ist, ist die hohe Kontinuität bei den Co-Trainern. Stefes und Geideck sind sehr fähige Leute, die Favres Spielidee aus dem Effeff kennen und diese eventuell mit anderen Impulsen garnieren kann. Und Schubert scheint ein Händchen für die Psyche der Spieler zu haben. Wie steht es im Thesslonicher-Brief im Neuen Testament: Prüft aber alles , das Gute aber behaltet. In diesem Sinne ist diese Krise auch eine Chance zur Neuorientierung. Noch ist es früh genug. In diesem Sinne glaube ich, dass Favre es ernst meinte mit seinem frühen Abgang, und dass man die Stilfrage bei der Einschätzung seiner Person in den Hintergrund stellen sollte!!!

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