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1. Mai 2016 7 01 /05 /Mai /2016 07:58
Sein Wille und Kampfgeist reißen Borussia mit
Sein Wille und Kampfgeist reißen Borussia mit

Gladbachs Schlussspurt könnte wieder einmal zu einem großen Ziel führen. Es ist schon fantastisch, die nach dem fünften Spieltag der gefühlte erste Absteiger war, zwei Spieltage vor Schluss Platz sechs fast sicher hat. Und die Perspektiven für die CL-Quali sind plötzlich gut, denn die Spiele gegen die Pillen, die schon durch sind und in Darmstadt, die die Power verlässt, sind durchaus gewinnbar. Umso schöner ist es aber, nicht die Weißbierduschen ertragen haben zu müssen. Im Gegenteil, die langen Bayerngesichter taten gut. Wem ist diese emotionale Wende zu verdanken nach der Krise der zwei Auswärtsniederlagen? Es ist André Hahn, der von seinem Namensverwandten Schubert zur rechten Zeit ins Rennen geworfen wurde. Und es war in der zweiten Halbzeit, als ganz nach dem Evangelium, der "Hahn krähte". Es war der Weckruf für den Endkampf um die Champions League. Es ist kein neues Phänomen, dass lange verletzte Spieler am Ende einer Saison mit vollem Akku noch besondere Akzente setzen können.

Ich habe dran geglaubt, dass wir dort was holen. Und ich glaube fest dran, dass wir die Auswärtssieglosserie bei den Lilien beenden. Jedenfalls ist Hahn einer, der mit unbändigem Willen und Schnelligkeit jederzeit zuschlagen kann, bei allen technischen Mängeln, die ihm noch größeren Erfolg (noch) versagen. Schubert hat seine Mannschaft taktisch gut eingestellt, hat die Motivation hochgehalten in Zeiten der schwankenden Ergebnisse und ist ein toller Trainer. Die Langfristperspektive für diese Mannschaft ist sehr gut, zumal wohl Granit Xhaka auch ein weiteres Jahr bleibt. Danke, Borussia, als Münchner tut mir die Tatsache, vier Mal ungeschlagen gegen die Bayern zu sein, besonders gut!!!

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31. Oktober 2015 6 31 /10 /Oktober /2015 15:52
Borussias Licht leuchtet wieder hell
Borussias Licht leuchtet wieder hell

Dicht stehen und Ideen vorne, Fußball kann so einfach sein. Was denkt Lucien Favre jetzt wohl? Mein System funktioniert, ohne mich sogar besser als mit mir? Gladbachs Geschichte erinnert an die Geschichte von Moses und seinem Zögling Josua in der Bibel. Mose hatte sein Volk durch schwierige Zeiten geführt und war dann selber zwischendurch in Unglauben und Sünde gefallen. Da sagte Gott zu ihm: Du wirst dein Volk führen und das verheißene Land sehen, aber selber nicht hineingehen. Lucien Favre bewegte Großartiges, aber er blieb in seiner Mission unsicher. Da sagte der Fußballgott: Du bereitest diese Mannschaft vor, wirst die Früchte aber nicht mehr selber ernten. Es erinnert stark an diese Sache. Es war ein Charakterdefekt, der es verhinderte, dass der Protagonist die Erfolge selber einheimsen konnte. Gott war ein eifersüchtiger Gott. Die Siege lenken den Sieg vom Trainer auf die Mannschaft, und Josua Schubert hält sich mit Forderungen, die berechtigt wären, zurück. Schritt für Schritt in Demut weiter, das ist klug, das ist klasse, das macht Spaß. Selbst Raffael findet sich ohne "Daddy Favre" zurecht und auch unsere Schweizer fühlen sich nicht verloren. Großartig, was freu ich mich auf Dienstag zum Festtag im Park... (ohne Erwartungen natürlich)...

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