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8. Mai 2017 1 08 /05 /Mai /2017 08:47

Es ist schaurig, wenn viele Fans wieder von den "seelenlosen Profis" nach dem Spiel gegen den FC A sprechen, in einem Spiel gegen eine um die Existenz kämpfende Mannschaft, in der Mann sogar bis zur letzten Sekunde an den Ausgleich glaubte. Nein, die Leistung war nicht gut, aber dass die Profis keine Lust auf Europa haben, ist eine geradezu perfide Unterstellung. Nachdem sie mit der letzten Kapelle geradezu heldenhaft in Mainz gewonnen haben!

Ich erinnere noch einmal an den Fall Enke. Auch höchst vorteilhaft bezahlte Profis sind keine Gladiatoren oder Playstation-Figuren. 32 Ligaspiele plus sechs Pokalspiele plus 12 CL bzw. Euroleague-Spiele sind 50 Spiele. Dass durch die Verletzungen Leute wie Stindl, Sommer, Christensen sehr viel tragen mussten und nicht mehr ganz frisch waren, (bei Sommer gilt das nicht), ist normal. Dass das höchst unglückliche Ausscheiden gegen Schalke und Frankfurt seine Spuren hinterlässt, ist auch klar!

Dass die Qualität gerade in der Spitze nach dem Ausfall von Raffael und Hazard nicht genügend ist, wurde klar. Aber auch hier hilft kein Lamentum, sondern eine zielgerichtete Analyse. Dass mit Benes der Verlust von Dahoud wohl wieder gut aufgefangen werden kann, dass ein Nico Schulz neue Impulse setzen kann, dass  junge Spieler wie Elvedi wachsen, das sind gute Zeichen für eine konstruktive Vorwärtsentwicklung. 

Ich glaube, es ist für die sich verschlechternde Fankultur eine positive Sache, wenn man wieder mit voller Power durch Deutschland fährt, als wenn Einmal-Fans stolz die Raute in Barcelona spazieren führen, die noch nie im Park waren - alles erlebt! Und die Facebook-Nörgelgruppe sollte man besser schließen!

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