Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
29. April 2017 6 29 /04 /April /2017 15:16

Mit dem letzten Aufgebot und nach 120 plus-Minuten in den Beinen gelang Borussia ein verdienter, wenn am Ende auch noch kurz gefährdeter Sieg beim absteigsbedrohten FSV Mainz 05. Dies ist um so bemerkenswerter, als dass nach der Pokalniederlage und dem unglücklichen Europaleague-Aus die Moral nicht leicht aufrechtzuerhalten war. Ich gebe zu: meine Lust auf Fußball war am Boden am Dienstag Abend. Und die Mannschaft hatte weit mehr Moral als ich selber. Die Chancen auf Europa sind noch intakt. Man ist wieder vor Schalke, knapp hinter Köln und Freiburg. Bremen scheint zu stabil zu sein. Aber ermutigend war, dass sich durch diese Verletzungsmisere junge Leute bewähren können wie Benes und Nico Schulz auf einmal in die Lage versetzt wird, eine echte Führungsrolle zu übernehmen. Die Mannschaft ist intakt, sie kämpft weiter. In diesem Sinne hatten die Spieler Charakter, wo ich nur Frust geschoben habe. Danke, Borussia!!! Das war einer der charakterlich größten Siege überhaupt!!!

Repost 0
10. April 2017 1 10 /04 /April /2017 18:32

Borussia Mönchengladbach gelingt es dank Max Eberl immer wieder, sich Talente mit Perspektiven zu schnappen, die auch von anderen lukrativen Vereinen gesichtet werden. Und Lücken, die durch den Weggang sich entwickelnder Spieler wie unlängst Granit Xhaka und Mo Dahoud entstehen, können in den letzten sechs Jahren in beeindruckender Beständigkeit gefüllt werden. Doch wie erkennen die Trainer, wie weit sich die Talente schon fortentwickelt haben? Gibt es hier vielleicht zu wenig Mut für einen Einsatz junger Spieler? Verfolgt man die Geschichte ein wenig detaillierter, so könnte man geradezu zum Schluss kommen, dass die Borussia in Bezug auf die Talente zu ihrem Glück gezwungen wird. 

Beispiel MaTS: Der junge Keeper galt lange als Mega-Talent, doch Frontzeck und Eberl und zunächst auch Lucien Favre hielten am schwachen Bailly so lange fest, bis der Abstieg fast perfekt war. Beispiel Mo Dahoud: Er wurde ein Mal in der Saison 14/15 eingewechselt und spielte erst im letzten Spiel von Lucien Favre gegen Köln erstmals von Anfang an. Andre Schubert setzte dann auf den frischen Wind, als die Karre schon im Dreck steckte.

Lazlo Benes spielte, weil Kramer lange verletzt ist und auch Strobel gesperrt war. Dieter Hecking wagte etwas, was er ohne den Druck der Situation nicht zwingend passiert wäre.

Bei Julian Korb und Elvedi war die Kausalität nicht ganz so zwingend, aber auch hier war Personalmangel der ausschlaggebende Faktor. 

Summierend haben alle Einsätze der jungen Talente Erfolg gebracht. Da kann man jetzt argumentieren, dass diese Talente nicht zu früh verheizt worden sind. Man kann aber auch sagen, dass man sie vielleicht schon eher hätte bringen und die Mannschaft damit verstärken können. Unabhängig davon ist die gute Nachricht des Tages:

Der 17 Jahre alte Mickael Cuisance von AS Nancy soll sich mit den Fohlen über einen Wechsel an den Niederrhein geeinigt haben - Maxis Talentstall ist weiter hyperaktiv - gut so!!!

Der Wurf der Talente ins kalte Wasser als Zufallsprinzip???

 

Repost 0
5. April 2017 3 05 /04 /April /2017 19:55

Der Heimsieg der Borussia gegen Hertha fiel drei Tore zu niedrig aus. Aber er weckt neue Hoffnung auf Europa und neue Stabilität, nachdem das Aus gegen Hertha befürchten ließ, dass die neue Abwehrstabilität unter Hecking nur ein temporäres Phänomen sei. Aber das wurde eindrucksvoll widerlegt. Es zeigte sich auch, dass Lars Stindl die gewonnene Spielpraxis gut tut. Besonders erfreulich war, dass Benes nicht nur ob seines Tores ein gelungenes Debüt feierte und das Sechser-Problem vielleicht wieder einmal zu einem wunderbaren Profi-Start wird. Nach dem glücklichen zu null gegen Frankfurt ist die Abwehr wieder stabil, Yann Sommers weiße Weste darf länger Bestand haben. Getrübt wird der Gesamteindruck von der fahrlässigen Chancenverwertung, auch wenn diese durch Pech mitbedingt war. Aber dennoch: die Mannschaft verlor nicht den Kopf, und das ohne die routinierte Doppelsechs. Dies spricht dafür, dass der Spielrhythmus im Kollektiv bestimmt wird. Die 7 Punkte auf Platz 16 beruhigen die Lage, so dass die Borussia nicht nur in Richtung Pokal, sondern auch auf die Dahoud- und Christensennachfolge bereits einige Versuche starten kann. Auch zeigt sich, dass mit einem Sieg gegen Köln und Herthas und Frankfurts Schwäche Platz sieben noch gut machbar ist! Ein guter Abend für unsere Borussia!

 

Repost 0