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19. März 2016 6 19 /03 /März /2016 13:03
Sich selbst schlagen ist eine schmerzhafte Disziplin
Sich selbst schlagen ist eine schmerzhafte Disziplin

Nein, ich will nichts mehr vom schönen Fußball hören. Fußball ist prinzipiell utilitaristisch, nicht ein Haltungsnotensport. Und so macht mich die allvierzehntägliche Litanei von "wir waren besser" narrisch. Eine Ergebniskrise auswärts ist eine Sache auch vom Pech, aber auch von fehlender Cleverness. Das ist einfach so. Ich habe eine spritzige, kreative und sehr aktive Borussia in Schalke gewesen, die dann aber die Spielchen anfing vor dem Tor des Gegners, als ginge es um das schöne Tor. Klar, der Lattenknaller von Dahoud, die Paraden von Fährmann, die überirdisch zu sein schienen - aber dennoch: Donezk hat ohne Spielpraxis dieser schwachen Mannschaft drei eingetütet, wir einen. Und wir haben den Schalker Odonkor laufen lassen und Tore des Slapstick kassiert. Nein, Schönreden hilft da nichts. Denn trotz tollem System wird das Ziel des Sport verfehlt - das Tore schießen und verhindern. Schalke war zu schlecht, wir waren zu doof. Wie traurig, dass dann das Schlechte sogar noch siegt...

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