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17. August 2017 4 17 /08 /August /2017 16:43

 

Nach dem mühseligen Auftakt in Essen habe ich gehofft, dass Borussia in der Stürmerfrage noch tätig wird. Und heute kam die überraschende, aber durchaus kreative und relativ risikolose Antwort auf das Desiderat vieler Fans: Raul Bobadilla kehrt an die Weisweiler-Allee zurück. Zwar kenne ich die genauen Modalitäten noch nicht, aber in Augsburg drohte dem bulligen Stürmer ein Jahr im Überlebenskampf. Deshalb war das Angebot von Max Eberl sicherlich reizvoll, auch wenn dem Argentinier klar sein muss, dass der keine Stammspielerperspektive hat. Aber es wird viele Spielsituationen geben, in denen der technisch starke und abschlusssichere Stürmer gebraucht werden wird. Es ist schon gut, dass er nächste Woche in Schwaben nicht mehr gegen uns spielen wird. Kurz und knapp kommentiere ich:

Bobadilla - find ich gut!

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21. Juli 2017 5 21 /07 /Juli /2017 17:25

Nachdem ich die Borussen und die Nachhut Fabian und Oscar sicher zum Hotel Überfahrt eskortiert hatte und nun nach dem heutigen Unwetter im Quartier in Bad Wiessee im Livestream 1860 gegen Burghausen schaue, sinniere ich über das Orakel für die kommende Saison nach. Die Kühe von Rottach haben mir zwei Mal ein europäisches Ergebnis vorausgesagt. Mit Platz vier lag ich vorletzte Saison sogar genau richtig. Das Einstelligkeitsparadigma von Max  Eberl wird dabei als Zweckpessimismus gewertet. Vier Tage tat sich auf der steilen Weide am Birkenmoos nichts - bis auf ein Reh, das über die Wiese nach oben im Wald verschwand. Erst am Freitag ließen sich die Kühe auf der bekannten Weide sehen, und zwar nur im oberen Viertel. Das ist ein gutes Zeichen. Dass die Kühe so selten da waren, lässt sich so interpretieren: die Belastung aufgrund des Fehlens der europäischen Reisen ist weg, was sich positiv auswirkt. Die Spiele werden so besser vorbereitet und spritziger gespielt. Und so lautet mein Tipp für diese Saison. Gladbach schafft Platz drei und kann sogar zwischendrin nach ganz oben lugen. Die Reliabilität ist etwas geringer, weil die Stichprobe einfach weniger Daten hat. Der Glaube aber ist dafür umso größer...

 

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12. Juni 2017 1 12 /06 /Juni /2017 12:31

Die Sommerpausenpolitik des Max Eberl sieht vielversprechend aus. Sie entspricht der Philosoph des anerkannten Managers und weist auf die Nachhaltigkeit in seinem Denken hin. Denn zwischen dem Bau von Pfeilern der Stabilität und dem Setzen auf Perspektivspieler besteht kein Widerspruch, sondern es besteht eine klare Komplementarität. Dass Stindl und Johnson ebenso langfristig mitarbeiten wie Yann Sommer ist ein Signal an die Konkurrenz, aber auch an Talente, dass an der Weisweiler-Allee ein klares Konzept durchgezogen wird. Da lässt sich der Verein von den oszillierenden emotionalen Störfeuern des Umfeldes nicht beeindrucken. Mit Grifo, der als Schnäppchen gelten kann, wenn man ihn mit dem Philipp-Transfer aus Freiburg zum BVB vergleicht, mit Denis Zakaria, dem Schweizer Nationalspieler von Young Boys Bern als Dahoud-Ersatz fürs ähnliche Geld wie beim Abgang und mit dem französischen U18-Nationalspieler Mickaël Cuisance vom Ligue-1-Klub AS Nancy-Lorraine  fürs Mittelfeld setzt Borussia bis auf Weiteres auf schnelles Umschaltspiel. Die Stärkung der Schweizer Connection um Yann Sommer, Nico Elvedi, Josip Drmic und Djibril Sow kann dabei nur von Nutzen sein. Jetzt wäre noch ein Stoßstürmer als Desiderat zu sehen. Insgesamt aber ermutigt mich die Kontinuität im Denken und Handeln der Vereinsverantwortlichen.

Der Feiertag des Mai 2016 soll sich bald wiederholen

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5. April 2017 3 05 /04 /April /2017 19:55

Der Heimsieg der Borussia gegen Hertha fiel drei Tore zu niedrig aus. Aber er weckt neue Hoffnung auf Europa und neue Stabilität, nachdem das Aus gegen Hertha befürchten ließ, dass die neue Abwehrstabilität unter Hecking nur ein temporäres Phänomen sei. Aber das wurde eindrucksvoll widerlegt. Es zeigte sich auch, dass Lars Stindl die gewonnene Spielpraxis gut tut. Besonders erfreulich war, dass Benes nicht nur ob seines Tores ein gelungenes Debüt feierte und das Sechser-Problem vielleicht wieder einmal zu einem wunderbaren Profi-Start wird. Nach dem glücklichen zu null gegen Frankfurt ist die Abwehr wieder stabil, Yann Sommers weiße Weste darf länger Bestand haben. Getrübt wird der Gesamteindruck von der fahrlässigen Chancenverwertung, auch wenn diese durch Pech mitbedingt war. Aber dennoch: die Mannschaft verlor nicht den Kopf, und das ohne die routinierte Doppelsechs. Dies spricht dafür, dass der Spielrhythmus im Kollektiv bestimmt wird. Die 7 Punkte auf Platz 16 beruhigen die Lage, so dass die Borussia nicht nur in Richtung Pokal, sondern auch auf die Dahoud- und Christensennachfolge bereits einige Versuche starten kann. Auch zeigt sich, dass mit einem Sieg gegen Köln und Herthas und Frankfurts Schwäche Platz sieben noch gut machbar ist! Ein guter Abend für unsere Borussia!

 

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1. April 2017 6 01 /04 /April /2017 18:23

Borussia steht mitten im Abstiegskampf und hat dennoch die Hoffnung auf Europa. In diesem Widerspruch ist die Mannschaft gefangen, die in Frankfurt den Euroleague-Plätzen nicht näher kam, sondern sich eher als Mitbewerber im Kampf gegen die Relegation erwies. Borussia spielte so, als sei man von den Abgängen Mo Dahouds und Christensens sehr geschockt. Das zu null in Frankfurt ist lediglich der Tatsache zu verdanken, dass Yann Sommer endlich einen Elfer hielt und die Defensive bei Standards konzentriert blieb. Dazu brachte Hrgota es nicht fertig, die Borussia noch tiefer in den Schlamassel zu stürzen. Wer vom Pokalsieg träumt, sollte aufwachen und akzeptieren, dass Borussia noch lange kein Spitzenteam ist. Und dass das Heimspiel gegen die Eintracht noch lange nicht den Weg nach Berlin bedeutet. Steigerungspotenzial ist da, muss aber DRINGEND genutzt werden. Ansonsten wird die Saison mit mehr Flecken als einem blauen Auge beendet werden!

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2. Januar 2017 1 02 /01 /Januar /2017 15:39

In der Winterpause geht leider eines weiter: das Meckern über den neuen Trainer. Es scheint, dass viele Borussen-Fans mal wieder die Sonne sehen müssen, um aus ihrer Depression herauszukommen. Ich glaube felsenfest an einen Sieg in Darmstadt, der erst gar keine Großkrise aufkommen lassen wird. Dieter Hecking wird mit voraussichtlich mit Timothée Kolodziejczak einen erfahrenen Dominguez-Ersatz bekommen. Das ist wünschenswert, aber die Stabilität hängt vor allem auch davon ab, dass Tony Jantschke wieder Bundesliganiveau erreicht, Elvedi seine Krise überwindet und auch Christensen zu stabiler Form zurückfindet. Ich hoffe, dass Max Eberl einen Coup landen kann, indem er eine Art neuen Galasek für die defensive Variante der Doppel-6 ergattern kann. Routine ist in einer solchen Situation Gold wert; rächt sich jetzt der unnötige Abschied von Roel Browers? Vor drei Jahren war es Torben Marx, der in Favres schwächster Saison verhinderte, dass die Borussia in der Hinrunde ernsthaft abrutschte. Wer aber ist der verheißene Mr. X, den der Manager zwischen den Blumen durchscheinen ließ? In der Gerüchteküche um den Bökelberg fiel schon mal der Name Bas Dost, der ein echter Stoßstürmer ist und so das von Hecking bevorzugte 4-3-2-1-System ermöglichen würde. Der große Coup sollte in dieser Woche vermeldet werden, damit der neue Spieler das Trainingslager mitmachen kann. Meine Hoffnung auf eine stabile Rückrunde aber basiert auf Heckings organisatorischen und taktischen Fähigkeiten, nicht zuerst auf Neuzugängen!

Muss wieder zur Festung werden: Borussias Abwehr

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28. Dezember 2016 3 28 /12 /Dezember /2016 12:55

2017 nicht fertig - und Borussia?

Wird 2017 nicht fertig - Schönefeld; Steht Borussia dagegen wieder auf in diesem Jahr???

Was ist von Borussia im kommenden Jahr zu erwarten? Ein fertiges Projekt ist Borussia nicht; der Weg ist das Ziel. Das ist die Philosophie des Max Eberl. Sie hat in ihrer Entwicklungsdynamik eine Delle erhalten, wie eine stetige Konjunkturkurve auch ihre Baisse verkraften muss. Doch sind die Hoffnungen auf diese weitere hoffnungsvolle Entwicklung nun samt und sonders zerstoben? Mitnichten. Max Eberl setzt durch den Kauf junger Talente seinen Weg unbeirrt fort - weit weg von einem Manager, der das Gefühl gibt, den erst besten Weg zum Absprung zu nutzen. Man merkt dem Mann an, dass sein Leben eng mit dem Verein verknüpft ist. Der Trainerwechsel war notwendig nicht, weil das Gesamtkonzept so katastrophal den Bach runtergegangen ist, sondern weil Fußball auf dem Niveau weitgehend psychologisch zu erklären ist. Es ist zu hoffen, dass Borussia stabil die Klasse halt, auch wenn mal nicht Europa herausspringt. Wichtig wird es sein, dass die Spieler über die Pokalwettbewerbe auch noch gute Stimmung im Umfeld herstellen. Wer weiß, ob Hecking ein Handchen für ein kleines oder mittelgroßes Wunder hat! Jedenfalls glaube ich daran, dass Eberl Stindl &  Co. von der Nachhaltigkeit seines Planes überzeugen kann und dass bis auf Dahoud und Christensen kein weiteres Talent Drain stattfindet. 2017 kann ein gutes Jahr werden, das die Grundlage für eine Europateilnahme 2018 keine Unmöglichkeit sein muss!!!

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24. November 2016 4 24 /11 /November /2016 10:52
Treiben Pöbelfans unseren Top-Manager weg???
Treiben Pöbelfans unseren Top-Manager weg???

Wenn Borussia eine Story im Spiegel bekommt, dann muss schon etwas vorgefallen sein. Und das ist es. Es ist irreal und hirnlos, wie die Fans in den letzten Wochen ihre Antipathie gegen Trainer Andre Schubert und jetzt auch gegen die heldenhaft fightende Mannschaft gerichtet haben. Erbärmlich, wie verwöhnt die angeblich "besten Fans der Welt" von ein paar Jahren erstaunlichen Erfolgs sind. Und wie der Pöbel aus Neuss, Olpe, Rheda-Wiedenbrück und Wuppertal sowie Lürrip sich anmaßt, dass über eine Dekade wunderbar solide aufgebaute Werk eines der wenigen Top-Manager der Liga einzureißen. Ja, man hat "ihren Lucien" gestohlen, obwohl der selber wusste, dass er dem Verein nicht mehr weiterhelfen konnte. Dieser Max gefällt mir. Der sein Temperament nicht "gecoacht" im Griff hält, sondern seinem Unmut zu Recht Luft macht. So einen Mann brauchen wir, aber diese "Fans" sind dabei, diesen Mann und seine Arbeit zu vertreiben. Welch ein Hohn, dass in der Hochphase immer wieder Menschen das zerstören, was sie eigentlich bauen wollen. Aber so ist der Mensch, nach Hesekiel ein "Haus des Widerspruchs"!

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15. Juni 2016 3 15 /06 /Juni /2016 07:40
Der Bogen der Hoffnung...
Der Bogen der Hoffnung...

Gladbachs Manager hat Mut bewiesen. Fast 30 Millionen Euro hat er für zwei Transfers ausgegeben, die wir intuitiv mindestens 10 Millionen Euro günstiger eingestuft hätten. Warum aber hat er das gemacht? Erstens erhöht die Tatsache, dass ein Verein selber einen satten Transfererlös erzielt, naturgemäß die Preise, die er selber hinblättern muss. Zweitens geht es um DEN ZEITPUNKT, der das Pokern verhindert; der smarte Max spielt das Spiel des "Entweder alles oder ein bisschen weniger" - sprich: er setzt darauf, dass zur Champions League-Qualifikation eine eingespielte Mannschaft auf dem Platz ist. Drittens baut er mit Fünf-Jahres-Verträgen Zukunftssäulen auf. Das halte ich für eine weise und richtig dosierte Risikoentscheidung. Denn die Chance der Qualifikation für das große Business ist gegeben; sie wird durch die frühen Transfers wohl auf 50 % erhöht. Kommt der Hammergegner, wird es schwer. Verlangen kann man den Sieg ohnehin nicht; es ist aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass Eberl diese große Chance mit Seriosität beim Schopfe packt. Sprich: er setzt 5-7 Millionen Transfermehrkosten ein, um eventuell 20 Millionen plus und eine Reputationsaufbesserung zu erreichen. Ich finde das klasse. Und jetzt das Sahnehäuptchen mit dem französischen U18-Nationalspieler Mamadou Doucouré, dem Innenverteidigertalent von PSG - Chapeau, Max!!!

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25. Mai 2016 3 25 /05 /Mai /2016 20:25
Granit wird sich eine neue Führungsrolle erarbeiten müssen
Granit wird sich eine neue Führungsrolle erarbeiten müssen

Ist der Verlust Granit Xhakas ein fataler Setback für unsere Borussia? Oder ist es ein weiterer Meilenstein in der Transfererfolgsgeschichte Max Eberls? Ich würde sagen, dass Letzteres zutrifft. Denn sowohl die Ablösesumme als auch der Verkaufszeitpunkt sind ideale Parameter. Borussia kann jetzt rechtzeitig Ersatz einkaufen und dann mit einer eingespielten Truppe in die CL-Quali gehen. Das Geld erlaubt neben der Innenverteidiger-Verstärkung auch eine strategische Neuausrichtung der Doppel-Sechs. Denn neben Mo Dahoud ist ein Kramer als Eroberer zweiter Bälle mit enormer Defensiv- und Laufqualität ebenso denkbar wie ein Hojbjerg und Rode, die auch offensiv Qualität besitzen. Kramer ist ideal als Sicherung beim Hochtempospiel der Borussia, welches mit Hahn, Hermann, Traoré und Raffael das Herzstück des Schubertschen Systems darstellt. Es gibt Optionen auf dem Markt - Borussia braucht kein Geld zu horten, kann aber auch die wechselwilligen Spieler mit Perspektiven anstatt nur mit Geld locken. Xhaka hat sich toll entwickelt, aber sein heißes Blut hat uns auch manchen Punkt gekostet - das darf man nicht vergessen. Wir haben auch Spiele ohne ihn gewonnen. In diesem Sinne glaube ich fest daran, dass wir die Sechs in der neuen Saison noch stärker sehen als in der alten...

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