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19. November 2017 7 19 /11 /November /2017 09:57

Für mich war es am Ende der letzten Saison ein Trost, dass das nicht notwendige Verpassen eines Euroleagueplatzes dazu führen könnte, dass Borussia nicht nur ad hoc-Anpassungen des Spiels, sondern den Aufbau eines Spielsystems durchführen könnte. Und trotz eines spielerischen (nicht aber punktemäßigen) Holperstarts zeigt sich jetzt in der Tat, dass dieses Jahr ohne Dauerreisen einigen Spielern gut tut. Es ermöglicht jetzt

+ Belastungsdosierung bei anfälligen Spielern

+ moderate Rotation

+ individuelle Spielvorbereitung auf fast jeden Gegner

+ Zielgerichtete Aufarbeitung gespielter Matches

Dazu kommt, dass Borussia mit seinen Schweizer, dänischen und deutschen Nationalspielern, die erfolgreich sind, dennoch internationale Erfahrung aufbaut. Dieter Hecking weiß, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, aber die Effektivität stimmt. Wir kennen Phasen, in denen Borussia in Schönheit gestorben ist. Jetzt ist es manchmal holprig, aber die Mannschaft kann in jeder Phase des Spiels treffen. Klar, die Anfälligkeit bei Standards, die Tendenz, manchmal regelrecht einzubrechen, die fehlende Fähigkeit, gegen tiefstehende Gegner selber durch diagonale Bälle Lücken zu reißen - alles noch Baustellen, aber Hecking schafft es, die überragende Individualität von Spielern wie Hazard, Stindl oder Raffael herauszukitzeln. Das andere wächst mit jedem Spiel weiter zusammen, ohne den Termindruck der letzten Jahre. Ich freue mich auf ein echtes Topspiel, wo Borussia gegen den Jupp durchaus eine Chance hat!

 

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