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2. Oktober 2016 7 02 /10 /Oktober /2016 17:05
In der Turnhalle war wie immer nichts zu holen
In der Turnhalle war wie immer nichts zu holen

Nein, auch die erste Halbzeit war nicht gut auf Schalke. Man sah nach zehn Minuten, dass das Barca-Spiel der Borussen-Mannschaft die fatale Überzeugung mitgab, man könne Fußball spielen. Es war erkennbar, dass man mit dem halbherzigen Ballbesitzfußball ohne Aggressivität nicht weiter kommen würde. Die Zufallschancen durch Hahn und Vestergaard hätten verunsicherte Schalker dennoch in die Knie zwingen können. Warum man einen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzenden Gegner nicht attackierte, ist für mich unbegreiflich. So geht es nicht. Reißt die Heimbilanz, wird Borussia sich im Durchschnitt ergehen. Und man wird wieder als Vierter den deutschen Fußball in der CL repräsentiert haben. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, in den wir unsere Mannschaft gerne zu heben gedenken. In dem Sinne war das 0-4 besser als ein 0-1. Es sollte nachdenklich machen. Cocktailabende, Trikottausch mit Neymar, das alles hat ehrlicher Arbeit nicht gerade Vorschub geleistet. Wir sind auf dem Hosenboden gelandet und noch viel schlimmer, haben den direkten Konkurrenten und seinen Neuzugang gleich richtig aufgebaut!

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15. Juni 2016 3 15 /06 /Juni /2016 07:40
Der Bogen der Hoffnung...
Der Bogen der Hoffnung...

Gladbachs Manager hat Mut bewiesen. Fast 30 Millionen Euro hat er für zwei Transfers ausgegeben, die wir intuitiv mindestens 10 Millionen Euro günstiger eingestuft hätten. Warum aber hat er das gemacht? Erstens erhöht die Tatsache, dass ein Verein selber einen satten Transfererlös erzielt, naturgemäß die Preise, die er selber hinblättern muss. Zweitens geht es um DEN ZEITPUNKT, der das Pokern verhindert; der smarte Max spielt das Spiel des "Entweder alles oder ein bisschen weniger" - sprich: er setzt darauf, dass zur Champions League-Qualifikation eine eingespielte Mannschaft auf dem Platz ist. Drittens baut er mit Fünf-Jahres-Verträgen Zukunftssäulen auf. Das halte ich für eine weise und richtig dosierte Risikoentscheidung. Denn die Chance der Qualifikation für das große Business ist gegeben; sie wird durch die frühen Transfers wohl auf 50 % erhöht. Kommt der Hammergegner, wird es schwer. Verlangen kann man den Sieg ohnehin nicht; es ist aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass Eberl diese große Chance mit Seriosität beim Schopfe packt. Sprich: er setzt 5-7 Millionen Transfermehrkosten ein, um eventuell 20 Millionen plus und eine Reputationsaufbesserung zu erreichen. Ich finde das klasse. Und jetzt das Sahnehäuptchen mit dem französischen U18-Nationalspieler Mamadou Doucouré, dem Innenverteidigertalent von PSG - Chapeau, Max!!!

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